Hallo zusammen,
Sich verletzt zu fühlen, ist ein sehr schmerzliches Gefühl. Bereits das Wörtchen „verletzt“, das wir auch bei einer körperlichen Wunde einsetzen, beschreibt, dass uns etwas quasi unter die Haut geht. Wie ein giftiger Pfeil trifft uns ein bestimmter Satz oder ein bestimmtes Verhalten, das von einer anderen Person ausgeht. Manchmal reagieren wir zunächst einmal vollkommen sprachlos und sind wie gelähmt. Später fallen uns dann erst gute Argumente und die passende Reaktion ein. Manchmal schießen wir aber auch gleich zurück. Häufig ziehen wir uns dann aber auch generell von diesem Menschen zurück.
Wenn wir uns gekränkt fühlen, dann fühlen wir uns als Opfer. Ein anderer erfüllt unsere Erwartungen nicht oder verhält sich nicht entsprechend unserer moralischen Vorstellungen. Wir sehen in seinem Worten oder in seinem Verhalten einen Angriff auf unsere Person und sind sozusagen in unseren Grundfesten erschüttert. Beschreiben tun wir unseren Zustand z.B. mit Sätzen wie „Er hat mich gedemütigt und bloßgestellt.“ oder „Das hat mein Herz gebrochen.“
In Wirklichkeit sind wir jedoch nicht so hilflos, wie wir uns fühlen. Okay, Menschen, die uns verletzen (wollen), werden immer einmal wieder unseren Weg kreuzen. Doch wir können im Vorfeld dafür sorgen, dass wir ein stabiles Selbstwertgefühl haben und im Gleichgewicht sind. Dann kann uns ein möglicher Angriff schon einmal gar nicht so viel anhaben. Außerdem können wir lernen, zwischen der Meinung bzw. dem Verhalten einer anderen Person und uns zu trennen. Und manchmal entsteht unsere Kränkung allein dadurch, dass wir etwas einfach missverstehen und in den falschen Hals bekommen. Dann hilft es uns z.B. nachzufragen und unsere Fehleinschätzung zu korrigieren.
Gehören Sie auch zu den Menschen, die ein eher „dünnes Fell“ haben? Wollen Sie Ihre Abwehrkräfte gegen seelische Verletzungen stärken? Dann schauen Sie einmal in meinen Artikel zum Thema Kränkungen.
Eine umfangreiche Sammlung von Strategien, sich weniger schnell, weniger stark und weniger lange gekränkt zu fühlen, finden Sie in meinem Ratgeber Ab heute kränkt mich niemand mehr. Dort finden Sie auch Tipps, wie Sie chronischen Kritikern begegnen und alte Kränkungen loslassen können.
Ich wünsche Ihnen die Kraft, im inneren Gleichgewicht zu bleiben bzw. es schnell wieder zu finden.
Ihre Miss Psycho
Montag, 8. November 2010
Montag, 18. Oktober 2010
Ziele – warum wir nicht immer am Ziel ankommen
Hallo zusammen,
gehören Sie zu den Menschen, die sich erst gar nichts mehr vornehmen, weil sie die Erfahrung gemacht haben, dass sie es doch nicht erreichen? Haben Sie den Glauben in Ihre Kraft verloren, durchhalten zu können?
Dann sind Ihre Zweifel zwar auf Ihre Erfahrungen mit sich begründet, aber sie sagen nichts über die Wirklichkeit aus. Jeder gesunde, denk- und lernfähige Mensch ist in der Lage, sich Ziele zu setzen und sie auch zu verwirklichen. Doch müssen Ziele, um sie erreichen zu können, ganz bestimmten Prinzipien folgen.
Ziele drohen z.B. leicht zu scheitern, wenn sie unrealistisch hoch oder ungenau sind, wenn wir zur Zielerreichung auf andere Menschen angewiesen sind oder nicht wissen, auf welchen Wegen wir sie erreichen können. Schwer machen wir es uns auch, unsere Ziele zu erreichen, wenn sie gar nicht unseren Bedürfnissen entsprechen, sondern wir diese von anderen übernommen haben. Und natürlich tun wir uns schwer, uns weiter in Richtung Ziel zu bewegen, wenn wir bei den kleinsten Schwierigkeiten beginnen, an unseren Fähigkeiten zu zweifeln.
Wollen Sie wissen, was Sie tun können, um Ihren „Biss“ und Ihr Durchhaltevermögen zu stärken? Wollen Sie in Zukunft gerne erfolgreich Ihre Ziele verwirklichen und sich danach lobend auf die Schulter klopfen? Dann finden Sie in meinem Artikel Ziele erreichen hilfreiche Tipps und Denkanstöße.
Ich wünsche Ihnen viel Erfolg dabei, Ihre Träume und Ziele zu verwirklichen. Ihre Willenskraft ist stärker, als Sie denken. Sie müssen Ihre Willenskraft lediglich richtig „ankurbeln“ und einsetzen.
Ihre Miss Psycho
gehören Sie zu den Menschen, die sich erst gar nichts mehr vornehmen, weil sie die Erfahrung gemacht haben, dass sie es doch nicht erreichen? Haben Sie den Glauben in Ihre Kraft verloren, durchhalten zu können?
Dann sind Ihre Zweifel zwar auf Ihre Erfahrungen mit sich begründet, aber sie sagen nichts über die Wirklichkeit aus. Jeder gesunde, denk- und lernfähige Mensch ist in der Lage, sich Ziele zu setzen und sie auch zu verwirklichen. Doch müssen Ziele, um sie erreichen zu können, ganz bestimmten Prinzipien folgen.
Ziele drohen z.B. leicht zu scheitern, wenn sie unrealistisch hoch oder ungenau sind, wenn wir zur Zielerreichung auf andere Menschen angewiesen sind oder nicht wissen, auf welchen Wegen wir sie erreichen können. Schwer machen wir es uns auch, unsere Ziele zu erreichen, wenn sie gar nicht unseren Bedürfnissen entsprechen, sondern wir diese von anderen übernommen haben. Und natürlich tun wir uns schwer, uns weiter in Richtung Ziel zu bewegen, wenn wir bei den kleinsten Schwierigkeiten beginnen, an unseren Fähigkeiten zu zweifeln.
Wollen Sie wissen, was Sie tun können, um Ihren „Biss“ und Ihr Durchhaltevermögen zu stärken? Wollen Sie in Zukunft gerne erfolgreich Ihre Ziele verwirklichen und sich danach lobend auf die Schulter klopfen? Dann finden Sie in meinem Artikel Ziele erreichen hilfreiche Tipps und Denkanstöße.
Ich wünsche Ihnen viel Erfolg dabei, Ihre Träume und Ziele zu verwirklichen. Ihre Willenskraft ist stärker, als Sie denken. Sie müssen Ihre Willenskraft lediglich richtig „ankurbeln“ und einsetzen.
Ihre Miss Psycho
Montag, 11. Oktober 2010
Was du heute kannst besorgen
Hallo zusammen,
auch schon mal ein dringendes Telefongespräch aufgeschoben oder die Steuerklärung bis zum letztmöglichen Termin vertagt? Dann sitzen wir im gleichen Boot. Auch ich höre manchmal auf meine Unlustgefühle und schiebe eine Arbeit, die ich erledigen muss, auf die lange Bank. Zunächst bin ich dann auch sehr erleichtert, aber mit der Zeit wird doch die nagende Stimme immer lauter, die mir erzählt, dass ich jetzt dringend die Angelegenheit erledigen müsste und nicht mehr länger aufschieben dürfte.
Aufschieben – für viele Menschen eine schlechte Angewohnheit, die es auszumerzen gilt. Doch ich sehe die Aufschieberei nicht immer negativ. Manches Mal, und diese Erfahrung haben Sie vielleicht auch schon gemacht, löst sich das Problem von ganz alleine, wenn man nur ein wenig zuwartet.
Meiner Ansicht nach gilt es abzuwägen, wie wichtig die zu erledigende Arbeit für uns ist. Schaden wir z.B. unserem Körper oder unserer Partnerschaft oder riskieren wir unsere Beförderung, dann ist das Aufschieben an dieser Stelle eine schädliche Verhaltensweise. Spielt es keine Rolle, ob ich mich heute oder morgen dranmache, können wir uns auch den Luxus erlauben, aufzuschieben. Dann sollten wir aber auch die Zwischenzeit wirklich genießen, statt uns ein schlechtes Gewissen zu machen.
Allerdings gibt es Menschen, die diesen Freiraum nicht für sich nutzen können. Sie haben im Augenblick nicht die Entscheidungsfreiheit, ob sie eine Aufgabe in Angriff nehmen oder liegen lassen. Sie gehören zu den chronischen Aufschiebern.
Wenn Sie neugierig sind, dann prüfen Sie im dem Psychotest zum Aufschieben doch einmal für sich nach, wo Sie stehen.
Menschen, die wichtige Arbeiten grundsätzlich aufschieben und dann nie oder aufgrund des Zeitdrucks nur ungenügend zu Ende bringen, schieben gewöhnlich nicht aus purer Faulheit oder zu geringer Willenskraft auf. Sie haben ganz bestimmte Gründe, weshalb sie aufschieben. Beispielsweise haben sie eine geringe Frustrationstoleranz, Angst vor Ablehnung oder wollen alles immer perfekt machen. Im Grunde genommen ist das Aufschieben das kleinere Übel für sie., ist eine ihrer Devisen. Da ist es dann auch nicht getan, sich nur vorzunehmen, sich beim nächsten Mal gleich an die Arbeit zu machen. Es bedeutet, dass sie das Aufschieben erst überwinden können, wenn sie die dahinter liegenden Ursachen beseitigt haben.
Möchten Sie auch gerne etwas an Ihrer Gewohnheit, Arbeiten aufzuschieben, verändern? Wollen Sie auch mehr Freiheiten haben, zu entscheiden, wann Sie aufschieben und wann nicht?
Dann habe ich für Sie konkrete Strategien, wie Sie das Aufschieben überwinden können, zusammengestellt.
Und schieben Sie es nicht auf, mal auf der Seite vorbeischauen!
Lassen Sie es mich wissen, wie Sie sich zum Arbeitsbeginn oder zum Aufschieben motivieren.
Alles Gute
Ihre Miss Psycho
auch schon mal ein dringendes Telefongespräch aufgeschoben oder die Steuerklärung bis zum letztmöglichen Termin vertagt? Dann sitzen wir im gleichen Boot. Auch ich höre manchmal auf meine Unlustgefühle und schiebe eine Arbeit, die ich erledigen muss, auf die lange Bank. Zunächst bin ich dann auch sehr erleichtert, aber mit der Zeit wird doch die nagende Stimme immer lauter, die mir erzählt, dass ich jetzt dringend die Angelegenheit erledigen müsste und nicht mehr länger aufschieben dürfte.
Aufschieben – für viele Menschen eine schlechte Angewohnheit, die es auszumerzen gilt. Doch ich sehe die Aufschieberei nicht immer negativ. Manches Mal, und diese Erfahrung haben Sie vielleicht auch schon gemacht, löst sich das Problem von ganz alleine, wenn man nur ein wenig zuwartet.
Meiner Ansicht nach gilt es abzuwägen, wie wichtig die zu erledigende Arbeit für uns ist. Schaden wir z.B. unserem Körper oder unserer Partnerschaft oder riskieren wir unsere Beförderung, dann ist das Aufschieben an dieser Stelle eine schädliche Verhaltensweise. Spielt es keine Rolle, ob ich mich heute oder morgen dranmache, können wir uns auch den Luxus erlauben, aufzuschieben. Dann sollten wir aber auch die Zwischenzeit wirklich genießen, statt uns ein schlechtes Gewissen zu machen.
Allerdings gibt es Menschen, die diesen Freiraum nicht für sich nutzen können. Sie haben im Augenblick nicht die Entscheidungsfreiheit, ob sie eine Aufgabe in Angriff nehmen oder liegen lassen. Sie gehören zu den chronischen Aufschiebern.
Wenn Sie neugierig sind, dann prüfen Sie im dem Psychotest zum Aufschieben doch einmal für sich nach, wo Sie stehen.
Menschen, die wichtige Arbeiten grundsätzlich aufschieben und dann nie oder aufgrund des Zeitdrucks nur ungenügend zu Ende bringen, schieben gewöhnlich nicht aus purer Faulheit oder zu geringer Willenskraft auf. Sie haben ganz bestimmte Gründe, weshalb sie aufschieben. Beispielsweise haben sie eine geringe Frustrationstoleranz, Angst vor Ablehnung oder wollen alles immer perfekt machen. Im Grunde genommen ist das Aufschieben das kleinere Übel für sie.
Möchten Sie auch gerne etwas an Ihrer Gewohnheit, Arbeiten aufzuschieben, verändern? Wollen Sie auch mehr Freiheiten haben, zu entscheiden, wann Sie aufschieben und wann nicht?
Dann habe ich für Sie konkrete Strategien, wie Sie das Aufschieben überwinden können, zusammengestellt.
Und schieben Sie es nicht auf, mal auf der Seite vorbeischauen!
Lassen Sie es mich wissen, wie Sie sich zum Arbeitsbeginn oder zum Aufschieben motivieren.
Alles Gute
Ihre Miss Psycho
Montag, 4. Oktober 2010
Gut ist nicht gut genug ... Der Anspruch, perfekt zu sein
Hallo zusammen,
haben Sie sich auch schon dabei ertappt, sich einfach nicht zwischen verschiedenen Alternativen entscheiden zu können – aus Angst, die falsche Entscheidung zu treffen? Gehen Ihnen bereits kleine Fehler tagelang nicht aus dem Kopf? Neigen Sie dazu, sich einen Erfolg kaputt zu machen, indem Sie überlegen, was Sie NOCH besser machen könnten?
Dann könnte es gut sein, dass Sie zu den eingefleischten Perfektionisten gehören. Machen Sie doch einfach mal den Perfektionismus-Test, um herauszufinden, wo Sie stehen.
Falls Sie die Neigung zum Perfektionismus haben, dann fragen Sie sich vielleicht, was denn Schlechtes daran sei.
Nun, Perfektionismus gibt es in drei Ausprägungen.
- das angemessene Streben nach Perfektion:
Wir bemühen uns, unser Bestes zu geben, akzeptieren aber, dass Fehler und Misserfolge zum Leben gehören. Je nach Situation entscheiden wir, welche Maßstäbe wir ansetzen. Unser Selbstwertgefühl machen wir nicht davon abhängig, wie gut unsere Leistung war.
- das übertriebene Streben nach Perfektion:
Wir fordern von uns und anderen immer die optimale Leistung. Fehler und Misserfolge können wir nicht akzeptieren. Folgen können z.B. Selbstwertprobleme, Depressionen, Burnout , Suchtprobleme oder Probleme mit unserem Umfeld sein.
- das fehlende Streben nach Perfektion:
Wir haben keinen hohen Anspruch an uns und andere. Unser Ziel ist es nicht, voranzukommen und uns zu verbessern.
Das Streben, unser Bestes zu geben, ist nicht generell schlecht. Es kann uns helfen, unsere Talente zu entfalten und uns weiterzuentwickeln. Wir müssen gar nicht entscheiden, ob wir einen bestimmten Leistungsanspruch haben oder ob uns unser Ergebnis einfach immer „wurscht“ ist. Es gibt einen Mittelweg.
Lediglich das übertriebene Perfektionsstreben ist also problematisch.
Wenn Sie für sich entscheiden möchten, in Zukunft diesen Mittelweg zu gehen, dann habe ich Ihnen einige Strategien zur Überwindung von Perfektionismus zusammengestellt.
Und wichtig, verlangen Sie nicht von sich, diese Strategien perfekt umzusetzen ....
Ihre Miss Psycho
Dienstag, 28. September 2010
Wenn ein geliebter Mensch sich das Leben genommen hat
Hallo zusammen,
wenn wir einen Menschen, den wir lieben, durch den Tod verlieren, dann ist das für uns gewöhnlich zunächst einmal unfassbar. Noch unbegreiflicher ist es jedoch, wenn dieser Mensch entschieden hat, freiwillig aus dem Leben zu scheiden.
Wir bleiben nach dem Suizid eines geliebten Menschen fassungslos und hilflos zurück. Haben wir den ersten Schock überwunden, können unsere Gefühle sehr zwiespältig sein. Einerseits leiden wir unter dem großen Verlust, andererseits sind wir wütend, dass dieser Mensch uns dieses Leid angetan hat. Dann verbieten wir uns aber auch wiederum unsere Wut, denn auf einen verstorbenen Menschen wollen wir nicht wütend sein. Einerseits quälen uns Schuldgefühle, die Anzeichen für den drohenden Selbstmord übersehen zu haben. Andererseits werfen wir dem Verstorbenen vor, uns keine Chance gegeben zu haben, ihm zu helfen. Unser ganzes Leben ist durch seinen Freitod aus dem Fugen geraten und es wird auch niemals wieder so werden, wie es vorher war.
Noch belastender wird der Suizid für uns, wenn der Betroffene lange Zeit vermisst wird, wenn wir polizeiliche Ermittlungen über uns ergehen lassen müssen, vielleicht sogar verdächtigt werden, unseren Angehörigen umgebracht zu haben, oder wenn wir seinen verunstalteten Körper identifizieren müssen.
Wenn Sie gerade mit einem solch traumatischen Ereignis konfrontiert wurden, dann habe ich für Sie in meinem Artikel <Wie mit dem Selbstmord eines Angehörigen umgehen> einige hilfreiche Tipps zusammengestellt.
Ich wünsche Ihnen viel Kraft in dieser schweren Zeit
Ihre Miss Psycho
wenn wir einen Menschen, den wir lieben, durch den Tod verlieren, dann ist das für uns gewöhnlich zunächst einmal unfassbar. Noch unbegreiflicher ist es jedoch, wenn dieser Mensch entschieden hat, freiwillig aus dem Leben zu scheiden.
Wir bleiben nach dem Suizid eines geliebten Menschen fassungslos und hilflos zurück. Haben wir den ersten Schock überwunden, können unsere Gefühle sehr zwiespältig sein. Einerseits leiden wir unter dem großen Verlust, andererseits sind wir wütend, dass dieser Mensch uns dieses Leid angetan hat. Dann verbieten wir uns aber auch wiederum unsere Wut, denn auf einen verstorbenen Menschen wollen wir nicht wütend sein. Einerseits quälen uns Schuldgefühle, die Anzeichen für den drohenden Selbstmord übersehen zu haben. Andererseits werfen wir dem Verstorbenen vor, uns keine Chance gegeben zu haben, ihm zu helfen. Unser ganzes Leben ist durch seinen Freitod aus dem Fugen geraten und es wird auch niemals wieder so werden, wie es vorher war.
Noch belastender wird der Suizid für uns, wenn der Betroffene lange Zeit vermisst wird, wenn wir polizeiliche Ermittlungen über uns ergehen lassen müssen, vielleicht sogar verdächtigt werden, unseren Angehörigen umgebracht zu haben, oder wenn wir seinen verunstalteten Körper identifizieren müssen.
Wenn Sie gerade mit einem solch traumatischen Ereignis konfrontiert wurden, dann habe ich für Sie in meinem Artikel <Wie mit dem Selbstmord eines Angehörigen umgehen> einige hilfreiche Tipps zusammengestellt.
Ich wünsche Ihnen viel Kraft in dieser schweren Zeit
Ihre Miss Psycho
Montag, 13. September 2010
In großer Runde und trotzdem einsam
Hallo zusammen,
haben Sie sich schon einmal in einer großen Runde befunden und sich gleichzeitig gefragt, was Sie hier eigentlich sollen. Ringsherum um Sie tobte das pralle Leben, man diskutierte, scherzte, lachte und Sie fühlten sich ausgeschlossen und nicht zugehörig. Obwohl Sie keinesfalls alleine waren, hatten Sie dass Gefühl, für niemanden interessant und wichtig zu sein.
Nun, wenn Sie ein gutes Selbstwertgefühl haben, dann wird dieses Einsamkeitsgefühl wie ein leichter Regen nur so an Ihnen vorbeirauschen. Vielleicht schaffen Sie es sogar, in einer solchen Situation Ihre Einsamkeit einfach nur zu registrieren und interessiert zu beobachten. Vielleicht denken Sie: „Ach, das ist ja interessant, dass mir der Gedanke kommt, ich sei nicht interessant genug.“
Anders wird es Ihnen hingegen ergehen, wenn Sie, schon seit Sie denken können, fest davon überzeugt sind, dass mit Ihnen etwas nicht stimme und Sie tatsächlich ablehnenswert seien. Dann werden die Menschen, die Sie in der großen Runde nicht besonders wahrnehmen und sich nicht mit Ihnen befassen, in die alte Wunde bohren. Ihr momentanes Desinteresse wird für Sie nur wieder einmal eine Bestätigung dafür sein, dass Sie uninteressant und nicht liebenswert sind.
Merken Sie, worauf ich hinaus will?
Auch wenn die meisten von uns das Bedürfnis haben, von anderen beachtet und geschätzt zu werden, können wir es aushalten, nicht der oder die Nr.1 zu sein, um die sich alles dreht. Es gibt eben nicht nur die Menschen, um die sich andere scharen. Es muss auch solche geben, die unbemerkt mitlaufen. Einsamkeitsgefühle entstehen dann, wenn wir daraus ableiten, dass wir nicht liebenswert sind.
Der Ausweg aus unseren Einsamkeitsgefühlen könnte so aussehen, dass wir uns annehmen, wie wir sind, und unsere Selbstliebe nicht von der Zuwendung anderer abhängig machen. Mehr darüber finden Sie in meinem Artikel Einsamkeit überwinden und in meinem Buch zum Thema.
Ich wünsche Ihnen, dass Sie sich liebenswert und mit anderen verbunden fühlen.
Ihre Miss Psycho
haben Sie sich schon einmal in einer großen Runde befunden und sich gleichzeitig gefragt, was Sie hier eigentlich sollen. Ringsherum um Sie tobte das pralle Leben, man diskutierte, scherzte, lachte und Sie fühlten sich ausgeschlossen und nicht zugehörig. Obwohl Sie keinesfalls alleine waren, hatten Sie dass Gefühl, für niemanden interessant und wichtig zu sein.
Nun, wenn Sie ein gutes Selbstwertgefühl haben, dann wird dieses Einsamkeitsgefühl wie ein leichter Regen nur so an Ihnen vorbeirauschen. Vielleicht schaffen Sie es sogar, in einer solchen Situation Ihre Einsamkeit einfach nur zu registrieren und interessiert zu beobachten. Vielleicht denken Sie: „Ach, das ist ja interessant, dass mir der Gedanke kommt, ich sei nicht interessant genug.“
Anders wird es Ihnen hingegen ergehen, wenn Sie, schon seit Sie denken können, fest davon überzeugt sind, dass mit Ihnen etwas nicht stimme und Sie tatsächlich ablehnenswert seien. Dann werden die Menschen, die Sie in der großen Runde nicht besonders wahrnehmen und sich nicht mit Ihnen befassen, in die alte Wunde bohren. Ihr momentanes Desinteresse wird für Sie nur wieder einmal eine Bestätigung dafür sein, dass Sie uninteressant und nicht liebenswert sind.
Merken Sie, worauf ich hinaus will?
Auch wenn die meisten von uns das Bedürfnis haben, von anderen beachtet und geschätzt zu werden, können wir es aushalten, nicht der oder die Nr.1 zu sein, um die sich alles dreht. Es gibt eben nicht nur die Menschen, um die sich andere scharen. Es muss auch solche geben, die unbemerkt mitlaufen. Einsamkeitsgefühle entstehen dann, wenn wir daraus ableiten, dass wir nicht liebenswert sind.
Der Ausweg aus unseren Einsamkeitsgefühlen könnte so aussehen, dass wir uns annehmen, wie wir sind, und unsere Selbstliebe nicht von der Zuwendung anderer abhängig machen. Mehr darüber finden Sie in meinem Artikel Einsamkeit überwinden und in meinem Buch zum Thema.
Ich wünsche Ihnen, dass Sie sich liebenswert und mit anderen verbunden fühlen.
Ihre Miss Psycho
Montag, 6. September 2010
Selbstmord – in meiner Familie wird das nicht passieren
Hallo zusammen,
immer einmal wieder werden wir mit der Nachricht konfrontiert, dass eine bekannte Persönlichkeit Selbstmord begangen hat. Vielleicht erschüttert es uns und wir nehmen uns vor, sorgsam mit unseren Angehörigen und Freunden umzugehen und besonders auf ihre Äußerungen zu achten. Oder aber wir tun diese Meldung ab und wiegen uns in der Sicherheit, dass es in unserer Familie noch nie einen Selbstmord gegeben hat und auch niemals geben wird. Vielleicht sind wir auch davon überzeugt, die Alarmsignale eines Menschen, der plant, sich das Leben zu nehmen, auf jeden Fall rechtzeitig erkennen und ihn so vor einem Selbstmord bewahren zu können.
Nun, wenn Sie sich sicher fühlen, dann möchte ich diese Sicherheit ein wenig erschüttern, Ihnen jedoch keine Panik einjagen. Es gibt keine hundertprozentige Garantie dafür, dass sich in Ihrem Freundes- und Bekanntenkreis niemand das Leben nehmen wird. Selbst wenn bisher noch niemand diesen Weg gegangen ist, ist es nicht auszuschließen, dass es irgendwann einmal eine erste Person gibt, die sich selbst tötet. Es gibt auch keine „hundert Prozent sicheren“ Anzeichen, die Sie auf einen bevorstehenden Selbstmord hinweisen könnten.
Zum Selbstmord bzw. Suizid gibt es viele Mythen und Fehlannahmen. Beispielsweise glauben viele, dass man niemand auf Selbstmordgedanken ansprechen dürfe, weil man sie dadurch erst auf die Idee bringen würde. Viele denken auch, dass man einen Menschen, der an Selbstmord denkt, niemals von einem Suizid abhalten könne.
Wenn Sie sich einmal mit den Mythen zum Thema Suizid und den Anzeichen, die auf einen bevorstehenden Selbstmord hinweisen könnten, auseinandersetzen möchten, dann schauen Sie in meinen Artikel Selbstmord-Suizid.Dort finden Sie auch Anlaufstellen, wenn Sie selbst häufiger an Selbsttötung denken.
Selbsttötung kann ein Ausweg aus einer ausweglosen Situation sein. Meist ist die Situation jedoch nicht wirklich aussichtslos, sondern der Betroffene sieht sie lediglich als aussichtslos. Dann ist es wichtig, dass wir ihm Hilfestellungen geben bzw. uns Hilfe holen.
Ihre Miss Psycho
immer einmal wieder werden wir mit der Nachricht konfrontiert, dass eine bekannte Persönlichkeit Selbstmord begangen hat. Vielleicht erschüttert es uns und wir nehmen uns vor, sorgsam mit unseren Angehörigen und Freunden umzugehen und besonders auf ihre Äußerungen zu achten. Oder aber wir tun diese Meldung ab und wiegen uns in der Sicherheit, dass es in unserer Familie noch nie einen Selbstmord gegeben hat und auch niemals geben wird. Vielleicht sind wir auch davon überzeugt, die Alarmsignale eines Menschen, der plant, sich das Leben zu nehmen, auf jeden Fall rechtzeitig erkennen und ihn so vor einem Selbstmord bewahren zu können.
Nun, wenn Sie sich sicher fühlen, dann möchte ich diese Sicherheit ein wenig erschüttern, Ihnen jedoch keine Panik einjagen. Es gibt keine hundertprozentige Garantie dafür, dass sich in Ihrem Freundes- und Bekanntenkreis niemand das Leben nehmen wird. Selbst wenn bisher noch niemand diesen Weg gegangen ist, ist es nicht auszuschließen, dass es irgendwann einmal eine erste Person gibt, die sich selbst tötet. Es gibt auch keine „hundert Prozent sicheren“ Anzeichen, die Sie auf einen bevorstehenden Selbstmord hinweisen könnten.
Zum Selbstmord bzw. Suizid gibt es viele Mythen und Fehlannahmen. Beispielsweise glauben viele, dass man niemand auf Selbstmordgedanken ansprechen dürfe, weil man sie dadurch erst auf die Idee bringen würde. Viele denken auch, dass man einen Menschen, der an Selbstmord denkt, niemals von einem Suizid abhalten könne.
Wenn Sie sich einmal mit den Mythen zum Thema Suizid und den Anzeichen, die auf einen bevorstehenden Selbstmord hinweisen könnten, auseinandersetzen möchten, dann schauen Sie in meinen Artikel Selbstmord-Suizid.Dort finden Sie auch Anlaufstellen, wenn Sie selbst häufiger an Selbsttötung denken.
Selbsttötung kann ein Ausweg aus einer ausweglosen Situation sein. Meist ist die Situation jedoch nicht wirklich aussichtslos, sondern der Betroffene sieht sie lediglich als aussichtslos. Dann ist es wichtig, dass wir ihm Hilfestellungen geben bzw. uns Hilfe holen.
Ihre Miss Psycho
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