Hallo zusammen,
höchstwahrscheinlich kennen Sie Angst auch aus eigener Erfahrung. Es gibt wohl kaum einen Menschen, der nicht in manchen Situationen oder bei manchen Gedanken mit Angst reagiert.
Dass wir überhaupt Angst empfinden können, ist eine wichtige Fähigkeit unseres Körpers. Angst soll uns schließlich dabei helfen, unser Leben zu erhalten. Angst treibt uns an, bei drohender Gefahr unsere Füße unter den Arm zu rennen und wegzulaufen oder unser Leben mit den Fäusten zu verteidigen. Und Angst hilft uns auch dabei, erst gar nicht in manche gefährliche Situationen zu geraten.
Leider hat die ganze Geschichte einen Haken. Unser Angst-Alarm-System kann ebenso wie eine Alarmanlage im Auto oder Haus auch einen Fehlalarm produzieren. Der Alarm kann anspringen, wenn wir uns nur einbilden, wir seien in Lebensgefahr.
Und heutzutage ist das eine ganz einfache Sache. Wir begegnen zwar nur noch selten gefährlichen Tieren oder „feindlichen Stammeshäuptlingen“, aber wir haben uns neue Gefahren einfallen lassen. So fürchten wir uns vor Ablehnung, Konflikten, vor einer Prüfung, davor, unangenehm aufzufallen, vor Spinnen, Aufzügen, usw.
Angst, welche als sinnvolle Einrichtung unseres Körpers gedacht war, richtet sich nun gegen uns. Ich will es noch ein wenig ausführen, warum dies so ist.
Angst, und da werden Sie mir wahrscheinlich zustimmen, geht einher mit vielen körperlichen Veränderungen. So verspüren wir vielleicht einen Druck im Magen, Harndrang, Atemnot oder können keinen klaren Gedanken mehr fassen. Die körperlichen Veränderungen bereiten uns vor auf Kampf oder Flucht. Wenn es aber nichts zu kämpfen gibt bzw. wir weder kämpfen, noch flüchten können, dann rüsten wir unseren Körper völlig überflüssigerweise aus. Anders ausgedrückt, wir lösen eine Stressreaktion aus, wo wir auch ganz locker und entspannt bleiben könnten, denn es gibt nichts zu fürchten.
Doch wir können unser Angst-Alarm-System auch wieder richtig einstellen. Das kann uns deshalb gelingen, weil wir seine Überempfindlichkeit selbst verursacht haben – und zwar durch unsere Gedanken. So haben wir infolge einer negativen Erfahrung vielleicht fälschlicherweise die Schlussfolgerung gezogen, dass diese Situation immer wieder gefährlich für uns sein wird. Wir überschätzen die Wahrscheinlichkeit der Gefahr oder unterschätzen unsere Fähigkeiten, damit umzugehen. Ganz gezielt können wir unsere Bewertungen aber auch wieder korrigieren.
Leiden Sie im Augenblick unter Ängsten, die Ihnen das Leben schwer machen und Sie einengen, die Ihnen Ihre Spontaneität rauben und von Erfahrungen abhalten, die Ihnen ohne Angst Spaß machen könnten?
In meinem Buch Ängste verstehen und überwinden finden Sie viele wirkungsvolle Strategien, wie Sie Ihr Leben zurückerobern und die Angst, die Sie nur behindert, abbauen können. Darf ich Sie auf Ihrem Weg aus der Angst begleiten?
Wenn Sie nicht gern lesen, dann empfehle ich Ihnen die Video-Informationen zu den wichtigsten Angststörungen auf http://www.expertenrat.info.
Mit anderen Betroffenen können Sie sich im Forum auf http://www.psychic.de austauschen.
Ich wünsche Ihnen Spontaneität und Lebensfreude
Ihre Miss Psycho
Montag, 21. März 2011
Montag, 14. März 2011
Wann bin ich so weit, mich auf einen neuen Partner einzulassen?
Hallo zusammen,
wenn wir endlich in einer festen, glücklichen Partnerschaft leben, dann wünschen wir uns nichts mehr, als dass diese ein Leben lang andauert. Doch leider müssen viele von uns sich im Verlauf des Lebens nicht nur einmal darum bemühen, einen Lebenspartner zu finden. Vielleicht haben Sie sich selbst auch schon einmal dazu entschlossen, sich von Ihrem Partner zu trennen, oder aber wurden von ihm verlassen? Vielleicht befinden Sie sich sogar gerade jetzt in der Situation, ohne Partner zu sein?
Wenn Ihre Partnerschaft lange Zeit sehr unglücklich war oder Sie zu einem Zeitpunkt sehr verletzt wurden, dann ist Ihnen wahrscheinlich erst einmal gar nicht danach, sich einen neuen Partner zu wünschen. Sie sind sozusagen erst einmal „bedient“. Hat Ihr Partner Sie hingegen verlassen, obwohl Sie ihn noch immer sehr lieben, dann wünschen Sie sich nichts sehnlicher, als dass er zu Ihnen zurückkommt.
Doch nach einiger Zeit des vergeblichen Hoffens oder Haderns mit dem Ex fragen Sie sich, wann der richtige Zeitpunkt dafür ist, sich auf einen neuen Partner einzulassen?
Nun, in Zahlen kann man dies leider nicht ausdrücken. Doch müssen einige Bedingungen erfüllt sein, wenn eine neue Partnerschaft gelingen soll. Sie sind nämlich gefährdet, in die neue Beziehung sozusagen “Altlasten“ einzubringen. Es ist vergleichbar damit, wie wenn Sie ein neues Haus auf einer Altmülldeponie bauen wollten. Sie müssen dann zuerst eine Bodengrundreinigung durchführen, bevor Sie ein solides Fundament für Ihr neues Haus setzen können.
Gefahren für eine neue Partnerschaft lauern z.B. darin, dass Sie den neuen Partner ständig mit Ihrem Ex-Partner vergleichen oder dass Sie noch immer eine starke Wut auf Ihren Ex-Partner haben. Vielleicht quält Sie auch die Befürchtung, dass Sie wieder so verletzt werden könnten wie von Ihrem Ex-Partner.
Wenn Sie mehr über die Fußangeln auf dem Weg zu einer neuen erfolgreichen Partnerschaft erfahren möchten und herausfinden wollen, wo Sie im Augenblick stehen, dann schauen Sie sich einmal den Test: Bin ich bereit für eine neue Partnerschaft? an.
Ich wünsche Ihnen die Bereitschaft, alte Erfahrungen loszulassen und sich wieder auf einen neuen Partner einzulassen.
Ihre Miss Psycho
wenn wir endlich in einer festen, glücklichen Partnerschaft leben, dann wünschen wir uns nichts mehr, als dass diese ein Leben lang andauert. Doch leider müssen viele von uns sich im Verlauf des Lebens nicht nur einmal darum bemühen, einen Lebenspartner zu finden. Vielleicht haben Sie sich selbst auch schon einmal dazu entschlossen, sich von Ihrem Partner zu trennen, oder aber wurden von ihm verlassen? Vielleicht befinden Sie sich sogar gerade jetzt in der Situation, ohne Partner zu sein?
Wenn Ihre Partnerschaft lange Zeit sehr unglücklich war oder Sie zu einem Zeitpunkt sehr verletzt wurden, dann ist Ihnen wahrscheinlich erst einmal gar nicht danach, sich einen neuen Partner zu wünschen. Sie sind sozusagen erst einmal „bedient“. Hat Ihr Partner Sie hingegen verlassen, obwohl Sie ihn noch immer sehr lieben, dann wünschen Sie sich nichts sehnlicher, als dass er zu Ihnen zurückkommt.
Doch nach einiger Zeit des vergeblichen Hoffens oder Haderns mit dem Ex fragen Sie sich, wann der richtige Zeitpunkt dafür ist, sich auf einen neuen Partner einzulassen?
Nun, in Zahlen kann man dies leider nicht ausdrücken. Doch müssen einige Bedingungen erfüllt sein, wenn eine neue Partnerschaft gelingen soll. Sie sind nämlich gefährdet, in die neue Beziehung sozusagen “Altlasten“ einzubringen. Es ist vergleichbar damit, wie wenn Sie ein neues Haus auf einer Altmülldeponie bauen wollten. Sie müssen dann zuerst eine Bodengrundreinigung durchführen, bevor Sie ein solides Fundament für Ihr neues Haus setzen können.
Gefahren für eine neue Partnerschaft lauern z.B. darin, dass Sie den neuen Partner ständig mit Ihrem Ex-Partner vergleichen oder dass Sie noch immer eine starke Wut auf Ihren Ex-Partner haben. Vielleicht quält Sie auch die Befürchtung, dass Sie wieder so verletzt werden könnten wie von Ihrem Ex-Partner.
Wenn Sie mehr über die Fußangeln auf dem Weg zu einer neuen erfolgreichen Partnerschaft erfahren möchten und herausfinden wollen, wo Sie im Augenblick stehen, dann schauen Sie sich einmal den Test: Bin ich bereit für eine neue Partnerschaft? an.
Ich wünsche Ihnen die Bereitschaft, alte Erfahrungen loszulassen und sich wieder auf einen neuen Partner einzulassen.
Ihre Miss Psycho
Montag, 7. März 2011
Eifersucht – die Kehrseite der Liebe?
Hallo zusammen,
Eifersucht ist kein Thema, welches nur Erwachsene betrifft. Vielleicht haben Sie selbst als Kind am eigenen Leib erlebt, wie sich Eifersucht anfühlt. Ihre Eifersucht galt vielleicht Ihrem jüngeren Geschwisterchen oder der Freundin, die plötzlich lieber mit einem anderen Kind spielen wollte als mit Ihnen.
Als Erwachsene kann dann unser Partner Adressat für unsere Eifersucht sein. Ja, vielleicht sind Sie sogar davon überzeugt, dass Liebe und Eifersucht zusammengehören müssen?
Ob Eifersucht ein Beweis für die Liebe ist, darüber lässt sich streiten. Ich persönlich denke, dass es nicht so ist. Liebesgefühle sind schließlich positiv und Eifersucht ist ein negatives Gefühl. Wenn wir eifersüchtig sind, dann überlegen wir uns vielleicht sogar, wie wir unserem Partner wehtun können, statt ihm unsere Liebe zu schenken.Hinter Eifersucht kann sich das Gefühl verbergen, von unserem Partner in irgendeiner Weise bedroht zu werden. Wir befürchten z.B., er könnte einen anderen Menschen lieber mögen als uns oder uns gar verlassen.
Übertriebene Eifersucht raubt uns unser Wohlbefinden, unseren Schlaf, verschafft uns Anspannung, Konzentrationsprobleme, usw.. Sie ist immer auch verbunden mit vielen anderen negativen Gefühlen wie Missgunst, Wut, Kränkung, Verzweiflung oder Verlustangst. Wenn wir eifersüchtig sind, lassen wir uns zu vielen unangemessenen Reaktionen hinreißen – für die wir uns vielleicht auch schämen. Wir spionieren z.B. unserem Partner hinterher, kontrollieren seinen Geldbeutel und Computer, nehmen ihm seine Freiheit, drohen ihm mit Trennung, verdächtigen ihn ungerechterweise und machen ihm Vorwürfe.
Alles in allem ist die chronische Eifersucht kein Gefühl, das sich zu pflegen und erhalten lohnt. Wenn Sie unter Ihrer Eifersucht leiden oder einen eifersüchtigen Partner haben, der gerne sein eifersüchtiges Verhalten verändern möchte, dann schauen Sie einmal in das Interview mit Rolf Merkle zum Thema Eifersucht.
Er hat zu diesem Thema auch den Ratgeber „Eifersucht, woher sie kommt und wie wir sie überwinden können“ geschrieben.
Ich wünsche Ihnen die Fähigkeit, sich und anderen Menschen zu vertrauen.
Ihre Miss Psycho
Eifersucht ist kein Thema, welches nur Erwachsene betrifft. Vielleicht haben Sie selbst als Kind am eigenen Leib erlebt, wie sich Eifersucht anfühlt. Ihre Eifersucht galt vielleicht Ihrem jüngeren Geschwisterchen oder der Freundin, die plötzlich lieber mit einem anderen Kind spielen wollte als mit Ihnen.
Als Erwachsene kann dann unser Partner Adressat für unsere Eifersucht sein. Ja, vielleicht sind Sie sogar davon überzeugt, dass Liebe und Eifersucht zusammengehören müssen?
Ob Eifersucht ein Beweis für die Liebe ist, darüber lässt sich streiten. Ich persönlich denke, dass es nicht so ist. Liebesgefühle sind schließlich positiv und Eifersucht ist ein negatives Gefühl. Wenn wir eifersüchtig sind, dann überlegen wir uns vielleicht sogar, wie wir unserem Partner wehtun können, statt ihm unsere Liebe zu schenken.Hinter Eifersucht kann sich das Gefühl verbergen, von unserem Partner in irgendeiner Weise bedroht zu werden. Wir befürchten z.B., er könnte einen anderen Menschen lieber mögen als uns oder uns gar verlassen.
Übertriebene Eifersucht raubt uns unser Wohlbefinden, unseren Schlaf, verschafft uns Anspannung, Konzentrationsprobleme, usw.. Sie ist immer auch verbunden mit vielen anderen negativen Gefühlen wie Missgunst, Wut, Kränkung, Verzweiflung oder Verlustangst. Wenn wir eifersüchtig sind, lassen wir uns zu vielen unangemessenen Reaktionen hinreißen – für die wir uns vielleicht auch schämen. Wir spionieren z.B. unserem Partner hinterher, kontrollieren seinen Geldbeutel und Computer, nehmen ihm seine Freiheit, drohen ihm mit Trennung, verdächtigen ihn ungerechterweise und machen ihm Vorwürfe.
Alles in allem ist die chronische Eifersucht kein Gefühl, das sich zu pflegen und erhalten lohnt. Wenn Sie unter Ihrer Eifersucht leiden oder einen eifersüchtigen Partner haben, der gerne sein eifersüchtiges Verhalten verändern möchte, dann schauen Sie einmal in das Interview mit Rolf Merkle zum Thema Eifersucht.
Er hat zu diesem Thema auch den Ratgeber „Eifersucht, woher sie kommt und wie wir sie überwinden können“ geschrieben.
Ich wünsche Ihnen die Fähigkeit, sich und anderen Menschen zu vertrauen.
Ihre Miss Psycho
Montag, 28. Februar 2011
Urlaubsflirt – ich habe mich noch nie so begehrt gefühlt
Hallo zusammen,
hat man Ihnen im Urlaub auch schon einmal das Kompliment gemacht: „So ausgelassen, unbeschwert, sexy.......kenne ich dich gar nicht“?
Dann mag dies damit zusammenhängen, dass für die meisten von uns im Urlaub das Leben nach anderen Regeln verläuft. Alltagsrituale wie die festgelegte Zeit zum Aufstehen, die Kleidung für den Job, die Überlegungen, was der Kollege oder die Nachbarin von uns denken könnten, .... entfallen. Neue Reize, eine unbekannte Umgebung, warmes Klima, ungewohnte Getränke und Speisen, eine fremde Sprache locken uns aus unserem Alltagstrott. Da ist es auch kein Wunder, wenn wir eher bereit sind, Kontakt zu anderen Menschen zu knüpfen. Und wenn wir Glück haben, dann entwickelt sich daraus sogar ein kleiner Urlaubsflirt.
Ist aber ein Urlaubsflirt immer erstrebenswert?
Ja und nein. So ein wenig Prickeln und ein paar Schmetterlinge im Bauch können uns wieder das Gefühl von Lebendigkeit zurückgeben und natürlich auch unser Selbstwertgefühl steigern. Wie ist es doch so schön, mal wieder richtig begehrt zu werden! Erinnerungen an unsere erste große Liebe tauchen vielleicht sogar wieder auf.
Ein Haken bei diesen Verliebtheitsgefühlen könnte sein, dass wir beginnen, uns Phantasien für nach dem Urlaub zu machen: Wie wäre es, wenn wir diese Liebe in den Alltag hinüberretten könnten? Wie wundervoll und auf Händen getragen würden wir uns dann auch zuhause fühlen! Je mehr wir uns aber in diese romantischen Phantasien ergehen, umso härter wird uns die Realität treffen – dann wenn unser Urlaubsflirt nichts weiter von uns wollte als einen Urlaubsflirt.
Aber auch dann, wenn unser Urlaubsflirt es wirklich ernst mit seinen Liebesäußerungen gemeint hat, kann es einige Fußangeln geben. In unserem Leben zuhause offenbaren sich vielleicht erst ganz deutlich religiöse und kulturelle Unterschiede zwischen unserem Flirtpartner und uns. Unsere Freunde und Familienangehörigen sind vielleicht entsetzt von ihm und unterstellen ihm, dass er es nur auf unser Geld und seine Aufenthaltsgenehmigung in Deutschland abgesehen hat. Wartet unser Partner zuhause auf uns, hat er höchstwahrscheinlich gar keinen Platz.
Grund genug, trotz aller Verliebtheit bereits im Urlaub ganz bewusst hinzuschauen und vielleicht rechtzeitig die Notbremse zu ziehen?
Wenn Sie gerade einen Urlaub planen oder noch mit den Auswirkungen Ihres letzten Urlaubsflirts zu tun haben, dann habe ich für Sie einige Tipps zum Urlaubsflirt zusammen getragen – wenn Sie sich verlieben, woran Sie einen ernst gemeinten Urlaubsflirt erkennen, wie sie sich schützen, usw.
Ich wünsche Ihnen eine unbeschwerte, erholsame, anregende Urlaubszeit – mit oder ohne Flirt.
Ihre Miss Psycho
hat man Ihnen im Urlaub auch schon einmal das Kompliment gemacht: „So ausgelassen, unbeschwert, sexy.......kenne ich dich gar nicht“?
Dann mag dies damit zusammenhängen, dass für die meisten von uns im Urlaub das Leben nach anderen Regeln verläuft. Alltagsrituale wie die festgelegte Zeit zum Aufstehen, die Kleidung für den Job, die Überlegungen, was der Kollege oder die Nachbarin von uns denken könnten, .... entfallen. Neue Reize, eine unbekannte Umgebung, warmes Klima, ungewohnte Getränke und Speisen, eine fremde Sprache locken uns aus unserem Alltagstrott. Da ist es auch kein Wunder, wenn wir eher bereit sind, Kontakt zu anderen Menschen zu knüpfen. Und wenn wir Glück haben, dann entwickelt sich daraus sogar ein kleiner Urlaubsflirt.
Ist aber ein Urlaubsflirt immer erstrebenswert?
Ja und nein. So ein wenig Prickeln und ein paar Schmetterlinge im Bauch können uns wieder das Gefühl von Lebendigkeit zurückgeben und natürlich auch unser Selbstwertgefühl steigern. Wie ist es doch so schön, mal wieder richtig begehrt zu werden! Erinnerungen an unsere erste große Liebe tauchen vielleicht sogar wieder auf.
Ein Haken bei diesen Verliebtheitsgefühlen könnte sein, dass wir beginnen, uns Phantasien für nach dem Urlaub zu machen: Wie wäre es, wenn wir diese Liebe in den Alltag hinüberretten könnten? Wie wundervoll und auf Händen getragen würden wir uns dann auch zuhause fühlen! Je mehr wir uns aber in diese romantischen Phantasien ergehen, umso härter wird uns die Realität treffen – dann wenn unser Urlaubsflirt nichts weiter von uns wollte als einen Urlaubsflirt.
Aber auch dann, wenn unser Urlaubsflirt es wirklich ernst mit seinen Liebesäußerungen gemeint hat, kann es einige Fußangeln geben. In unserem Leben zuhause offenbaren sich vielleicht erst ganz deutlich religiöse und kulturelle Unterschiede zwischen unserem Flirtpartner und uns. Unsere Freunde und Familienangehörigen sind vielleicht entsetzt von ihm und unterstellen ihm, dass er es nur auf unser Geld und seine Aufenthaltsgenehmigung in Deutschland abgesehen hat. Wartet unser Partner zuhause auf uns, hat er höchstwahrscheinlich gar keinen Platz.
Grund genug, trotz aller Verliebtheit bereits im Urlaub ganz bewusst hinzuschauen und vielleicht rechtzeitig die Notbremse zu ziehen?
Wenn Sie gerade einen Urlaub planen oder noch mit den Auswirkungen Ihres letzten Urlaubsflirts zu tun haben, dann habe ich für Sie einige Tipps zum Urlaubsflirt zusammen getragen – wenn Sie sich verlieben, woran Sie einen ernst gemeinten Urlaubsflirt erkennen, wie sie sich schützen, usw.
Ich wünsche Ihnen eine unbeschwerte, erholsame, anregende Urlaubszeit – mit oder ohne Flirt.
Ihre Miss Psycho
Montag, 21. Februar 2011
Wenn du nicht zu mir zurückkommst, dann bring ich mich um.....
Hallo zusammen,
ich hoffe, dass Sie noch nie mit der Drohung „Wenn du nicht... tust, dann bringe ich mich um“ konfrontiert wurden. Dennoch, wenn der Partner, ein Freund oder ein naher Angehöriger mit Selbstmord droht, geraten die meisten von uns in eine schwierige Lage. Soll man die Androhung ernst nehmen oder will der andere uns lediglich erpressen? Wie soll man sich verhalten? Sollen wir die Bemerkung einfach übergehen, den Betroffenen ablenken, versuchen, ihn zu überzeugen, dass es für ihn noch viel Schönes im Leben geben kann, ihm beteuern, dass man es gemeinsam schaffen kann, oder ihn überreden, zu einem Therapeuten zu gehen?
Wir reagieren mit Hilflosigkeit und Angst, dass er sich wirklich etwas antun könnte und wir dann daran schuld sind. Wir haben panische Angst, ihn zu verlieren. Unser Alltag wird plötzlich davon bestimmt, ihn zu kontrollieren und ständig zu beobachten. Wir räumen Gegenstände, mit denen er sich etwas antun könnte, aus seinem Weg und lassen ihn nicht mehr allein. Vielleicht macht sich in uns aber auch Wut auf ihn breit, dass er uns durch seine Drohung so im Griff hat und uns nach Belieben manipulieren kann.
Wenn uns etwas an dem Menschen liegt, der mit Suizid droht, dann ist es völlig normal, dass wir alarmiert reagieren. Angst, Wut, Sorge, Hilflosigkeit sind Reaktionen, die die meisten von uns in einer solchen Situation haben.
Deshalb habe ich Ihnen in meinem Artikel Wenn ein Partner, Angehöriger oder Freund mit Selbstmord droht einige Denkanstöße und Strategien für diese schwierige Situation zusammengestellt.
Ich wünsche Ihnen, dass die Menschen in Ihrem Umfeld andere Möglichkeiten finden, ihre Bedürfnisse zu erfüllen und mit dem Leben klar zu kommen, als mit Selbstmord zu drohen.
Ihre Miss Psycho
ich hoffe, dass Sie noch nie mit der Drohung „Wenn du nicht... tust, dann bringe ich mich um“ konfrontiert wurden. Dennoch, wenn der Partner, ein Freund oder ein naher Angehöriger mit Selbstmord droht, geraten die meisten von uns in eine schwierige Lage. Soll man die Androhung ernst nehmen oder will der andere uns lediglich erpressen? Wie soll man sich verhalten? Sollen wir die Bemerkung einfach übergehen, den Betroffenen ablenken, versuchen, ihn zu überzeugen, dass es für ihn noch viel Schönes im Leben geben kann, ihm beteuern, dass man es gemeinsam schaffen kann, oder ihn überreden, zu einem Therapeuten zu gehen?
Wir reagieren mit Hilflosigkeit und Angst, dass er sich wirklich etwas antun könnte und wir dann daran schuld sind. Wir haben panische Angst, ihn zu verlieren. Unser Alltag wird plötzlich davon bestimmt, ihn zu kontrollieren und ständig zu beobachten. Wir räumen Gegenstände, mit denen er sich etwas antun könnte, aus seinem Weg und lassen ihn nicht mehr allein. Vielleicht macht sich in uns aber auch Wut auf ihn breit, dass er uns durch seine Drohung so im Griff hat und uns nach Belieben manipulieren kann.
Wenn uns etwas an dem Menschen liegt, der mit Suizid droht, dann ist es völlig normal, dass wir alarmiert reagieren. Angst, Wut, Sorge, Hilflosigkeit sind Reaktionen, die die meisten von uns in einer solchen Situation haben.
Deshalb habe ich Ihnen in meinem Artikel Wenn ein Partner, Angehöriger oder Freund mit Selbstmord droht einige Denkanstöße und Strategien für diese schwierige Situation zusammengestellt.
Ich wünsche Ihnen, dass die Menschen in Ihrem Umfeld andere Möglichkeiten finden, ihre Bedürfnisse zu erfüllen und mit dem Leben klar zu kommen, als mit Selbstmord zu drohen.
Ihre Miss Psycho
Montag, 14. Februar 2011
Ich möchte mich nicht mehr als Opfer fühlen
Hallo zusammen,
uns als Opfer zu fühlen, ist eines der schlimmsten Gefühle, die wir verspüren können. Wenn wir uns als Opfer sehen, glauben wir, keine Kontrolle zu haben und anderen Menschen und Ereignissen ausgeliefert zu sein. Und diese Sichtweise hat dann massive Folgen für unser seelisches und körperliches Wohlbefinden. Depressionen werden z.B. maßgeblich davon mit verursacht, dass wir uns als hilflos erleben. Auch hinter Suchtproblemen und körperlichen Beschwerden, für die es keine körperlichen Ursachen gibt, kann sich die Einstellung verbergen, keine Einflussmöglichkeit zu haben.
Letztendlich ist es tatsächlich so, dass wir über viele Ereignisse – beispielsweise körperliche Erkrankungen oder die Einstellung anderer Menschen zu uns – keine Kontrolle haben. Doch unser Leiden wird von zwei Komponenten beeinflusst:
1. durch das, was wirklich passiert, und
2. durch das, wie wir ein Ereignis bewerten.
Und diese Unterscheidung ist ganz wichtig, denn unsere Bewertung bzw. Sichtweise können wir frei wählen. Es ist unsere freiwillige Entscheidung, ob wir die Opferrolle überhaupt einnehmen, wie lange wir darin verharren und wann wir uns entscheiden, die Verantwortung für unser Leben zu übernehmen.
Natürlich gibt es Erlebnisse, die so schwer wiegen, dass wir eine Zeit benötigen, um uns auf die neue Situation einzustellen. Da gehört es dann quasi auch dazu, dass wir uns eine Zeit lang als Opfer sehen. Wenn wir z.B. einen lieben Menschen durch den Tod verlieren oder eine chronische Erkrankung bekommen, dann ist für uns gewöhnlich zunächst nicht vorstellbar, dass wir jemals nochmals Glücksgefühle erleben können. Doch auch hier ist es ganz wichtig, dass wir uns daran erinnern: Auch wenn wir die Situation nicht mehr verändern können, so können wir jederzeit unsere Einstellung verändern. Und eine veränderte Einstellung führt auch zu anderen Gefühlen.
Mehr darüber, wie Sie aus der Opferrolle kommen können, erfahren Sie in meinem Artikel Opferrolle aufgeben.
Ich wünsche Ihnen, dass es Ihnen gelingt, Ihre Freiheit zu nutzen, die für Sie hilfreichste Einstellung zu wählen
Ihre Miss Psycho
uns als Opfer zu fühlen, ist eines der schlimmsten Gefühle, die wir verspüren können. Wenn wir uns als Opfer sehen, glauben wir, keine Kontrolle zu haben und anderen Menschen und Ereignissen ausgeliefert zu sein. Und diese Sichtweise hat dann massive Folgen für unser seelisches und körperliches Wohlbefinden. Depressionen werden z.B. maßgeblich davon mit verursacht, dass wir uns als hilflos erleben. Auch hinter Suchtproblemen und körperlichen Beschwerden, für die es keine körperlichen Ursachen gibt, kann sich die Einstellung verbergen, keine Einflussmöglichkeit zu haben.
Letztendlich ist es tatsächlich so, dass wir über viele Ereignisse – beispielsweise körperliche Erkrankungen oder die Einstellung anderer Menschen zu uns – keine Kontrolle haben. Doch unser Leiden wird von zwei Komponenten beeinflusst:
1. durch das, was wirklich passiert, und
2. durch das, wie wir ein Ereignis bewerten.
Und diese Unterscheidung ist ganz wichtig, denn unsere Bewertung bzw. Sichtweise können wir frei wählen. Es ist unsere freiwillige Entscheidung, ob wir die Opferrolle überhaupt einnehmen, wie lange wir darin verharren und wann wir uns entscheiden, die Verantwortung für unser Leben zu übernehmen.
Natürlich gibt es Erlebnisse, die so schwer wiegen, dass wir eine Zeit benötigen, um uns auf die neue Situation einzustellen. Da gehört es dann quasi auch dazu, dass wir uns eine Zeit lang als Opfer sehen. Wenn wir z.B. einen lieben Menschen durch den Tod verlieren oder eine chronische Erkrankung bekommen, dann ist für uns gewöhnlich zunächst nicht vorstellbar, dass wir jemals nochmals Glücksgefühle erleben können. Doch auch hier ist es ganz wichtig, dass wir uns daran erinnern: Auch wenn wir die Situation nicht mehr verändern können, so können wir jederzeit unsere Einstellung verändern. Und eine veränderte Einstellung führt auch zu anderen Gefühlen.
Mehr darüber, wie Sie aus der Opferrolle kommen können, erfahren Sie in meinem Artikel Opferrolle aufgeben.
Ich wünsche Ihnen, dass es Ihnen gelingt, Ihre Freiheit zu nutzen, die für Sie hilfreichste Einstellung zu wählen
Ihre Miss Psycho
Montag, 24. Januar 2011
Endlich oder leider in Rente?
Hallo zusammen,
wenn ich mich in meinem Freundeskreis umsehe, dann kann ich meine Freunde in zwei Gruppen einteilen: Die einen möchten lieber heute wie morgen in den Ruhestand gehen, die anderen sehen sich arbeiten, bis man sie zu Grabe trägt.
Wer sehr unglücklich und unzufrieden mit seiner Arbeit ist, den wird ein vorzeitiger Ruhestand infolge einer Entlassung oder schweren Erkrankung nicht besonders treffen. Wer hingegen gerne arbeitet und einen Großteil seiner Zufriedenheit und Bestätigung aus seiner Arbeit zieht, der wird bei einer unfreiwilligen Beendigung seiner Berufstätigkeit erst einmal ganz schön zu knapsen haben.
Der Beginn eines unfreiwilligen Ruhestandes wird mit den unterschiedlichsten negativen Gedanken, Gefühlen und Körperreaktionen verknüpft sein. Er wird höchstwahrscheinlich erst einmal mit Selbstzweifeln, Hadern mit dem Schicksal und Sorgen um die Zukunft beschäftigt sein. Wut, Angst, Einsamkeit und vielleicht auch Depressionen werden auftreten. Dem Betroffenen fehlen die Tagesstruktur, seine Aufgaben und ein Lebenssinn. Sein Körper reagiert möglicherweise mit Schmerzen, Schlafstörungen oder Herz-Kreislauf-Problemen. Er wird vielleicht versucht sein, seine negativen Gefühle mit Alkohol oder Tabletten zu betäuben oder sich in Aktivitäten zu stürzen.
Doch wir Menschen sind anpassungsfähig und können uns auch mit Situationen arrangieren, die uns nicht gefallen und in die wir gegen unseren Willen geraten sind. Falls Sie selbst vom vorzeitigen Ruhestand betroffen sind und darunter leiden oder einen Kollegen kennen, dem es so ergeht, habe ich Ihnen hilfreiche Tipps für den unfreiwilligen Vorruhestand zusammengestellt.
Ich wünsche Ihnen, dass Sie Ihren Ruhestand als neue Chance sehen und genießen können.
Ihre Miss Psycho
wenn ich mich in meinem Freundeskreis umsehe, dann kann ich meine Freunde in zwei Gruppen einteilen: Die einen möchten lieber heute wie morgen in den Ruhestand gehen, die anderen sehen sich arbeiten, bis man sie zu Grabe trägt.
Wer sehr unglücklich und unzufrieden mit seiner Arbeit ist, den wird ein vorzeitiger Ruhestand infolge einer Entlassung oder schweren Erkrankung nicht besonders treffen. Wer hingegen gerne arbeitet und einen Großteil seiner Zufriedenheit und Bestätigung aus seiner Arbeit zieht, der wird bei einer unfreiwilligen Beendigung seiner Berufstätigkeit erst einmal ganz schön zu knapsen haben.
Der Beginn eines unfreiwilligen Ruhestandes wird mit den unterschiedlichsten negativen Gedanken, Gefühlen und Körperreaktionen verknüpft sein. Er wird höchstwahrscheinlich erst einmal mit Selbstzweifeln, Hadern mit dem Schicksal und Sorgen um die Zukunft beschäftigt sein. Wut, Angst, Einsamkeit und vielleicht auch Depressionen werden auftreten. Dem Betroffenen fehlen die Tagesstruktur, seine Aufgaben und ein Lebenssinn. Sein Körper reagiert möglicherweise mit Schmerzen, Schlafstörungen oder Herz-Kreislauf-Problemen. Er wird vielleicht versucht sein, seine negativen Gefühle mit Alkohol oder Tabletten zu betäuben oder sich in Aktivitäten zu stürzen.
Doch wir Menschen sind anpassungsfähig und können uns auch mit Situationen arrangieren, die uns nicht gefallen und in die wir gegen unseren Willen geraten sind. Falls Sie selbst vom vorzeitigen Ruhestand betroffen sind und darunter leiden oder einen Kollegen kennen, dem es so ergeht, habe ich Ihnen hilfreiche Tipps für den unfreiwilligen Vorruhestand zusammengestellt.
Ich wünsche Ihnen, dass Sie Ihren Ruhestand als neue Chance sehen und genießen können.
Ihre Miss Psycho
Abonnieren
Posts (Atom)