Montag, 4. Februar 2013

Genießen und Gewicht halten – geht das überhaupt?

Hallo zusammen,
gehören Sie auch zu den Menschen, die mit Ihrem Gewicht unzufrieden sind? Haben Sie auch schon die unterschiedlichsten Diäten ausprobiert?

Dann können Sie sich vielleicht auch nur sehr schwer vorstellen, dass es möglich sein kann, das Essen wirklich zu genießen und dennoch sein Gewicht zu halten bzw. abzunehmen. Ein Grund für Ihre kritische Haltung könnte sein, dass Sie bisher immer gleich zu viel gegessen haben, wenn Sie sich mal erlaubt haben, Ihre Lieblingsspeise zu verzehren. Sie haben dann aus Ihrer Sicht gleich „maßlos“ zugeschlagen.

Damit die Formel funktionieren kann, müssen einige Bedingungen erfüllt sein.
- Sie müssen sich die Chance geben, das Essen wirklich zu genießen. Dies bedeutet, dass Sie langsam essen und dass Ihre Aufmerksamkeit auf dem Essen liegt und nicht darauf, was Sie z.B. noch alles erledigen müssen.
- Sie nutzen das Essen nicht, um sich zu beruhigen oder zu trösten, sondern nur um sich zu ernähren.
- Sie achten auf Ihre Körpersignale. Sie essen, wenn Sie wirklich Hunger haben, worauf Sie Lust haben und bis Sie satt sind.
- Sie handeln aus der Gewissheit heraus, dass Sie jederzeit Ihre Lieblingsspeise wieder essen dürfen. Deshalb müssen Sie nicht so viel auf einmal verschlingen.

Zusammenfassend können wir sagen, dass Sie zurückkehren zu dem Essverhalten eines Menschen, der einen ganz natürlichen Umgang mit dem Essen hat und auf ganz natürliche Weise sein Gewicht hält.
Lesen Sie mehr dazu in meinem Artikel Wege aus der Diätfalle

In meinem Ratgeber Abnehmen und dabei genießen finden Sie ganz konkrete Strategien, wie Sie Ihr Wunschgewicht ohne Selbstkasteiung erreichen und auf Dauer halten.

Ich wünsche Ihnen einen Körper, in dem Sie sich richtig wohlfühlen und den Sie als Ihren Freund ansehen.

Ihre
Miss Psycho

Dienstag, 22. Januar 2013

Was soll ich denn nur sagen, ich kenne ihn doch nicht?

Hallo zusammen,
standen Sie auch schon einmal schweigend mit einem fremden Menschen zusammen im Aufzug? Zwischen Ihnen beiden herrschte große Verlegenheit und Sie wussten nichts zu sagen? In Ihrer Not blickten Sie unsicher auf den Boden, um dem Blick des anderen nicht zu begegnen?

Bei der Fahrt mit dem Auszug und bei Veranstaltungen, auf denen wir niemanden kennen, scheinen viele von uns ihre Sprache zu verlieren. Uns will einfach nichts einfallen, um die Situation zu entkrampfen.

In solchen Situationen ist es gut, wenn wir die Technik des Small Talks beherrschen.
Mit Small Talk beschreiben wir ein Gespräch, in dem wir uns über allgemeine, unverbindliche Themen mit unserem Gesprächspartner austauschen. Das Gespräch kann danach enden oder wir tasten uns langsam zu persönlicheren Inhalten vor.

Warum nutzen viele von uns den Small Talk nicht?
Nun, manche beherrschen die Technik nicht, andere haben große Vorbehalte dagegen. Für sie ist das unverbindliche Gespräch ein Zeiträuber bzw. eine belanglose, nutzlose Plauderei.

Ich möchte hier eine Lanze für den Small Talk brechen. Er ist keinesfalls nutzlos, denn er entspannt eine Situation, hilft uns aus der Verlegenheit, bricht das Eis und bietet auch die Möglichkeit, gegebenenfalls tiefer einzusteigen.

Wenn Sie in Zukunft unbekannten Menschen entspannter begegnen möchten, dann üben Sie sich im Small Talk. Ich habe für Sie einige Tipps und Strategien zum Small Talk zusammengestellt.

Ich wünsche Ihnen viele überraschende, positive Erfahrungen mit unbekannten Menschen.

Ihre Miss Psycho

Montag, 14. Januar 2013

Wenn ich erst einmal in Rente bin.........

Hallo zusammen,
„Wenn ich erst einmal in Rente bin...“, ist dieser Satz Ihnen auch schon über Ihre Lippen gekommen? Warten Sie sehnsüchtig auf den Zeitpunkt, an dem Sie nicht mehr zur Arbeit „antreten“ müssen?

Dann malen Sie sich wahrscheinlich Ihre Zukunft ohne Berufstätigkeit in richtig schönen Farben aus. Sie sehen vielleicht, wie Sie unbeschwert in den Tag hinein leben, freuen sich, die unbeliebte Kollegin nicht mehr sehen müssen, nichts mehr tun zu müssen, was Ihnen keinen Spaß macht. Endlich ist der Druck weg und Sie haben endlos Zeit......

Doch häufig kommt alles ganz anders, als wir denken. Anfangs ist es für uns wunderbar, nicht nach der Uhr leben zu müssen und uns stattdessen einfach durch den Tag zu hangeln. Es gilt vielleicht auch noch zahlreiche Erledigungen zu machen, die über die Zeit aufgelaufen sind.

Dann taucht plötzlich ein Loch auf. Uns wird schmerzlich bewusst, dass unsere Arbeit, obwohl sie uns oftmals so sehr belastet hat, auch ihre guten Seiten hatte. Beispielsweise hat sie uns Struktur, Kontakte oder auch Bestätigung gegeben.

Nun stehen wir vor der Aufgabe, für Ersatz zu sorgen. Der Ruhestand bietet für uns eine große Chance, unser Leben mehr nach unseren Vorstellungen zu gestalten, doch es wird nicht automatisch geschehen. In meinem Artikel Wie Sie sich auf den wohlverdienten Ruhestand vorbereiten und ihn gestalten, finden Sie viele hilfreiche Tipps und Fragen, die Sie sich stellen sollten.

Ich wünsche Ihnen, dass Sie Ihren Ruhestand nach Ihren Vorstellungen gestalten und genießen können.

Ihre Miss Psycho

Montag, 7. Januar 2013

Ich geh doch nicht in eine Therapie, ich bin doch nicht verrückt!

Hallo zusammen,
„Ich geh doch nicht in eine Psychotherapie, ich bin doch nicht verrückt“ – auch wenn dieser Einwand in den letzten Jahren weniger wurde, ich höre ihn immer einmal wieder. Besonders häufig sind es immer noch Männer, die ihn benutzen, wenn die Frau z.B. eine Paartherapie mit ihrem Partner machen will.

Der Duden definiert den Begriff "verrückt" mit „ krankhaft wirr im Denken und Handeln“. Klar, dass keiner von uns "verrückt" sein möchte. Durch diese Definition von verrückt wird aber auch deutlich, dass Psychotherapie und Verwirrtsein sich gar nicht miteinander verbinden lassen. Es sind zwei völlig unterschiedliche Stiefel.

Eine Psychotherapie erfordert gerade, dass wir in der Lage sind, klar zu denken, Einsichten zu bekommen, Überzeugungen aufzugeben, unseren Blickwinkel zu verändern, neue Wege zu erproben, unser Verhalten umzustellen, Gewohnheiten zu verändern, und, und und.....

Wer sich für eine Psychotherapie entscheidet, entscheidet sich bewusst dafür, seine Probleme zu lösen und nach neuen Wegen, sein Leben zu leben, zu suchen.
Menschen, die zu einem bestimmten Zeitpunkt wirr im Denken und Handeln sind, erkennen gewöhnlich nicht, dass sie verwirrt sind. Und wenn ja, dann benötigen Sie eine Behandlung bei einem Psychiater bzw. in einer psychiatrischen Klinik. Meist werden sie dann zunächst einmal medikamentös behandelt. Eine Psychotherapie kann sich anschließen, wenn sie wieder zum klaren Denken in der Lage sind.

Mehr zu Einwänden gegenüber einer Psychotherapie finden Sie in meinem Artikel Psychotherapie - ein persönliches Versagen?.

Ich wünsche Ihnen den Mut und die Bereitschaft, sich eine therapeutische Unterstützung zu holen,wenn Sie sich an irgendeinem Punkt festgefahren haben.

Ihre Miss Psycho

Donnerstag, 27. Dezember 2012

Gute Vorsätze haben doch gar keinen Sinn!

Hallo zusammen,
das alte Jahr neigt sich dem Ende zu. Für viele Menschen ist dies die Zeit, in der sie sich für das neue Jahr neue Ziele setzen bzw. Vorsätze, sich zu ändern, fassen.

Haben Sie auch schon einmal oder sogar jedes Mal, wenn Sie sich zum neuen Jahr etwas vorgenommen haben, die Erfahrung gemacht, dass Sie den Vorsatz nicht ein- oder durchgehalten haben? Haben Sie deshalb vielleicht sogar den Entschluss gefasst, sich gar nichts mehr vorzunehmen?

Dann geht es Ihnen wie vielen Menschen. Vorsätze einzuhalten kann schwierig sein. Zwei Gründe spielen dafür eine große Rolle:

- Neue Verhaltensweisen zu erlernen, ist immer mit einem gewissen Risiko verknüpft, denn wir wissen nicht so genau, was uns erwartet. Wir verspüren möglicherweise Unsicherheit oder gar Angst davor. Wir müssen unsere Bequemlichkeit und Geborgenheit verlassen, was wir nur ungern tun.

- Sobald wir eine Gewohnheit entwickelt haben, schaltet unser Gehirn quasi auf Autopilot. Es meldet uns dann nur, wenn wir etwas tun, was der Gewohnheit zuwiderläuft. Und genau diese innere Stimme macht es uns dann eben schwer, eine alte Gewohnheit aufzugeben. Haben wir z.B. den Vorsatz gefasst, nicht mehr rauchen zu wollen, so meldet unser Gehirn in den Situationen, in denen wir bisher geraucht haben „Ich brauche jetzt unbedingt eine Zigarette“ und wir verspüren ein körperliches Verlangen.

Doch ist es uns natürlich auch möglich, unsere Vorsätze einzuhalten. Hierbei kommt es, Gott sei Dank, nicht auf die vielgerühmte Willenskraft an. Wir können unser Gehirn und unseren Körper ermutigen und unterstützen, in unsere Richtung zu gehen.

Auf das Wie neugierig? Dann habe ich für Sie einige wirkungsvolle Strategien, wie Sie gute Vorsätze für das neue Jahr in die Tat umsetzen, zusammengestellt.

Einige Erste Hilfe Strategien, wie Sie am besten mit einem Rückfall in eine alte Gewohnheit umgehen, habe ich auch noch für Sie.

Ich wünsche Ihnen einen schönen Jahresausklang und im neuen Jahr viel Erfolg beim Umsetzen Ihrer Vorsätze.

Ihre Miss Psycho

Montag, 17. Dezember 2012

Weihnachten mal anders

Hallo zusammen,
Festtage, insbesondere Weihnachten, verbinden wir gewöhnlich mit Geschenken. Wir wollen unseren Lieben und Freunden eine Freude machen, indem wir ihnen etwas schenken. Manchmal quälen wir uns lange damit, was wir denn schenken sollen. In unserer Zeit sind es viele von uns gewöhnt, sich dann etwas zu kaufen, wenn sie es sehen. So gibt es gar nicht mehr so viele, zumindest erfüllbare Wünsche auf ihrem Wunschzettel. Und das für alles eintauschbare Geld ist schließlich nichts, womit wir unsere Liebe und Dankbarkeit ausdrücken können.
Nur Kinder und Menschen, die kein eigenes Geld zur Verfügung haben, haben noch viele Wünsche, sind eifrige Wunschzettel-Schreiber und dankbare Abnehmer von kleinen und großen Geschenken.

Doch gibt es noch andere Möglichkeiten, Freude zu bereiten, als den anderen mit einem Päckchen zu beglücken. Ich denke dabei an Worte und Gesten. Wir brauchen dabei keine großen Reden zu schwingen. Es genügen kleine Worte und Sätze wie etwa:

Es ist schön, dass es dich gibt.
Danke für all das, was du für mich getan hast.
Ich bin so froh, dich zu sehen.
Ich freue mich, bei dir/euch zu sein.
Ich liebe dich.
Ich fühle mich wohl mit dir.
Ja, gerne.
Es ist schön, dass es dich/euch gibt.
Wie geht es dir?
Was kann ich für dich tun?


Indem wir uns Zeit nehmen, uns unserem Gegenüber zuwenden, Interesse zeigen, zuhören, ihm mit Achtung begegnen, ihn akzeptieren, schenken wir ihm etwas, was er sich mit keinem Geld der Welt kaufen kann. Und ein Händedruck, eine Umarmung oder ein Küsschen können die Wirkung noch verstärken.

Auch ein kleiner Gutschein dafür, mit ihm nach Weihnachten etwas zu unternehmen, was er sich schon immer gewünscht hat, oder etwas für ihn zu tun, kann viel mehr bedeuten als ein Geschenk aus dem Kaufhaus. (Und es kann im übrigen für uns auch aufwändiger sein, als schnell etwas übers internet zu bestellen).

Und diese kleinen Geschenke in Worte oder Gesten beinhalten auch ein Geschenk für uns: In uns selbst entstehen genau dieselben wohltuenden, liebenden Gefühle, die wir unserem Gegenüber vermitteln wollen. Und je häufiger wir sie äußern, je mehr Menschen wir damit beglücken, umso besser wird es uns selbst auch gehen.

Ich wünsche Ihnen eine friedliche Zeit und viele Möglichkeiten, Liebe zu verschenken und zu verspüren.

Ihre Miss Psycho

Montag, 3. Dezember 2012

Oh, wie ist das peinlich!

Hallo zusammen,
viele Fernsehsendungen basieren darauf, dass wir uns als Zuschauer über die Ungeschicklichkeit oder Unfähigkeit anderer amüsieren. Wir sollen uns daran erfreuen, wenn ein Teilnehmer bloßgestellt wird oder sich blamiert. Ob dies dem Regisseur gelingt und die Sendung genügend Zuschauer findet, hängt von uns ab.

Auf jeden Fall fällt es den meisten von uns aber leichter, über die Ungeschicklichkeit anderer zu lachen als über unsere eigene. Sich vor anderen zu blamieren, erleben wir als peinlich. Ja, manche von uns tun alles dafür, mögliche peinliche Situationen zu vermeiden. Wir hindern uns z.B. daran, Neues auszuprobieren oder Dinge zu tun, in denen wir nicht perfekt sind. Dadurch rauben wir uns eine ganze Menge Spaß und Unbeschwertheit in unserem Leben. Passiert uns tatsächlich etwas, was wir als blamabel und peinlich bewerten, möchten wir am liebsten vor Scham im Erdboden versinken.

Was aber können wir tun, um uns mehr Spontaneität und Unbeschwertheit zu erlauben und gelassener mit ungeschicktem Verhalten oder einer Schwäche umzugehen? Auch wenn wir uns noch so sehr anstrengen, wird es in unserem Alltag immer einmal wieder Situationen geben, in denen wir nicht so perfekt erscheinen, wie wir gerne sein möchten.

Einige Tipps, die Ihnen helfen, weniger Angst vor einer Blamage zu haben, und Tipps für den gelassenen Umgang mit einer Blamage habe ich zusammengestellt.

Wenn Sie unter Angst vor dem Erröten, Zittern oder generell vor der Bewertung anderer Menschen haben, finden Sie hilfreiche Videos auf dem Video Ratgeber Portal.

Ich wünsche Ihnen, dass Sie zu sich stehen können, wie ungeschickt auch immer Sie sich verhalten.

Ihre Miss Psycho