Montag, 29. April 2013

Mein Partner kennt nur seine Arbeit

Hallo zusammen,
kennen Sie auch Menschen, die selbst an Feiertagen noch an ihren Schreibtisch gehen, obwohl das Büro geschlossen ist? Gehört Ihr Partner zu den Menschen, die quasi mit ihrer Firma verheiratet sind?

Dann ist dies wahrscheinlich für Sie an den Feiertagen, die sich nun häufen, besonders bitter. Sie fragen sich, ob er Sie den wirklich liebt und ob ihm überhaupt etwas an seiner Familie liegt.
Haben Sie Ihren Partner schon darauf angesprochen, ruhig argumentiert, ihn angeschrien, ihm Vorwürfe gemacht, um ein wenig gemeinsame Zeit gebettelt oder ihn damit bestraft, dass Sie eine Zeitlang nichts mehr für ihn getan haben? Und nichts hat gefruchtet?

Dann könnte es sein, dass Ihr Partner arbeitssüchtig ist. Ein Kennzeichen der Arbeitssucht ist, dass Betroffene ihr Denken und Verhalten über lange Zeit fast ausschließlich auf ihre Arbeit richten und alle anderen Bedürfnisse und ihre Gesundheit vernachlässigen. Sich und anderen gegenüber argumentieren sie oftmals, dass die Arbeit ihnen Spaß macht und sie es ja für die Familie tun. Sie sind sich ihrer schädlichen Verhaltensmuster nicht bewusst bzw. schaffen es nicht alleine, sie zu ändern.

Sie fühlen sich wahrscheinlich wie in einer Falle. Einerseits möchten Sie so mit Ihrem Partner nicht weiterleben. Sie wollen nicht mit einem Partner zusammenleben, mit dem Sie so gut wie keine Zeit teilen können bzw. der, wenn er mal da ist, dann auch noch mit den Gedanken bei seiner Arbeit ist. Andererseits wollen Sie sich auch nicht von ihm trennen, denn es könnte ja so schön mit ihm sein, wenn er nur nicht so viel arbeiten würde.....

Da Sie nicht über Ihren Partner bestimmen und ihn nicht verändern können, wenn er es nicht möchte, können Sie nur selbst für Ihre Zufriedenheit sorgen. In dem Artikel Arbeitssucht – was tun als Partner oder Angehöriger habe ich für Sie einige Tipps zusammengestellt.

Ich wünsche Ihnen die Kraft, sich aus Ihrer Hilflosigkeit zu befreien.

Ihre Miss Psycho

Montag, 8. April 2013

Mein Partner liebt mich nicht so, wie ich bin

Hallo zusammen,
letztes Mal sprachen wir darüber, dass unser Partner sich immer mehr gehen lässt und wir die Achtung vor ihm verlieren.
Nun, es gibt auch die andere Variante: Wir selbst lassen uns immer mehr gehen. In diesem Fall beschreiben wir die Situation aber völlig anders:

Wir sprechen davon, dass wir uns zuhause entspannen und wohlfühlen wollen.
Wir sehen unser Zuhause als einen Freiraum, in dem alle Zwänge von uns abfallen und wir ganz wir selbst sein können. Von unserem Partner erwarten wir, dass er uns ohne Masken und Hüllen liebt.
Wir haben nicht genügend Kraft, uns unserem Partner gegenüber auch noch anzustrengen und zu „produzieren“, am Arbeitsplatz strengt es uns schon genug an.
Vielleicht sehen wir uns unserem Partner gegenüber auch in irgendeiner Form im Nachteil und unser Verhalten stellt eine Art innere Kündigung dar.

In unserem Verhalten selbst sehen wir kein Problem, sondern eher darin, dass sich unser Partner daran stört. Er sollte sich ändern und nicht wir!

Nun, Sie haben es wahrscheinlich schon geahnt. Diese Sichtweise bringt uns nicht weiter, wenn wir in einer harmonischen Partnerschaft leben wollen. Letztendlich ist unser nachlässiges Verhalten nur ein Symptom und wir müssen die Ursachen hierfür erkunden.

In meinem Artikel Wenn der Partner sich gehen lässt finden Sie Informationen zu den dahinter liegenden Ursachen Ihres Verhaltens und hilfreiche Tipps und Anregungen, was Sie für sich und Ihre Partnerschaft tun können.

Ich wünsche Ihnen, dass es Ihnen gelingt, achtungsvoll mit sich und Ihrem Partner umzugehen.

Ihre Miss Psycho

Dienstag, 2. April 2013

Mein Partner lässt sich immer mehr gehen

Hallo zusammen,
beobachten Sie seit einiger Zeit mit Sorge, wie Ihr Partner bzw. Ihre Partnerin immer mehr aus der Form gerät und immer weniger auf sich achtet? Ist von dem Menschen, der Sie einst magisch angezogen hat, nur ein kärglicher Rest übrig geblieben – vergleichbar einem Schneemann, der rasant in der Sonne schmilzt?

Dann ist es mit Ihren Liebesgefühlen ihm bzw. ihr gegenüber wahrscheinlich auch nicht mehr weit her. Vielleicht fühlen Sie Ihrem Partner gegenüber Wut, dass er sich so wenig auf sich achtet und immer mehr „vergammelt“. Oder aber Sie fühlen sich persönlich verletzt, dass Sie es ihm nicht wert sind, Ihnen einen netten Anblick zu bereiten und sich um Sie zu bemühen. Auf jeden Fall verändert sein Anblick, wie Sie Ihrem Partner begegnen, und Ihre Achtung ihm gegenüber nimmt rapide ab.

Sowohl sein verändertes Verhalten als auch Ihre abnehmenden Liebesgefühle sind Alarmsignale. Ihr Einsatz ist gefragt, aber wie sollten Sie Ihre Botschaft am besten anbringen, damit es nicht zu einem wenig ergiebigen Streit kommt, Ihr Partner sich nur angegriffen fühlt und/oder sich mit Gegenangriffen verteidigt?

In meinem Artikel Wenn der Partner sich gehen lässt finden Sie Informationen zu den dahinter liegenden Ursachen seines Verhaltens und hilfreiche Tipps und Anregungen, wie Sie sich am besten ihm gegenüber verhalten.

Ich wünsche Ihnen, dass Sie und Ihr Partner wieder eine größere gemeinsame Basis finden.

Ihre Miss Psycho

Montag, 18. März 2013

Ich komme mit meiner Schwester nicht klar

Hallo zusammen,
„Mit meiner Schwester/meinem Bruder kann ich über alles reden. Wir halten zusammen, was auch immer passiert“, gibt es für Sie eine solche Beziehung nur in Ihren Träumen oder in amerikanischen Filmen? Wird Ihre Beziehung zu Ihrem Geschwisterteil ganz im Gegensatz dazu durch Streit, Neid, Eifersucht, Kränkung oder „Nicht-Kontakt“ charakterisiert?

Dann haben Sie sich vielleicht schon gefragt, ob und wie Ihre Beziehung jemals besser werden kann.

Nun, darauf gibt es zwei antworten:
- Die Beziehung zwischen Ihnen und Ihrem Geschwisterteil kann besser werden, wenn sie beide bereit sind, alte negative Erfahrungen miteinander zu akzeptieren, dem anderen zu verzeihen, ihm eine neue Chance geben und neues Verhalten auszuprobieren.

- Die Beziehung, die Sie in Ihrem Innern zu Ihrem Geschwisterteil pflegen, kann heilen, wenn Sie die Vergangenheit akzeptieren, bereit sind, sich und Ihrem Geschwisterteil zu verzeihen, und eine neue Einstellung ihm gegenüber aufbauen. Sie können also durchaus inneren Frieden finden, wenngleich Ihr Geschwisterteil weiterhin auf seinem Standpunkt und seiner Verhaltensweise beharrt.

Neugierig geworden? Sehnsucht nach Harmonie?

Ausführliche Strategien finden Sie in meinem Artikel Wie eine gute Beziehung zum Bruder oder zur Schwester herstellen

Ich wünsche Ihnen, dass Sie mit Gelassenheit an Ihr Geschwisterteil denken können.

Ihre Miss Psycho

Montag, 11. März 2013

Warum hat sich jeder und alles gegen mich verschworen

Hallo zusammen,
haben Sie auch schon solche Tage erlebt, an denen Ihnen nichts zu gelingen scheint? Bereits dann, wenn Sie Ihren Fuß aus dem Bett setzen, stoßen Sie sich den Zeh an, und dann geht dies den ganzen Tag so weiter?

Solange dies nur ab und zu mal ein Tag ist, an dem alles wie verhext für uns erscheint, dann können wird dies gewöhnlich ganz gut wegstecken. Vielleicht aber gehören Sie auch zu den Menschen, die immer den Eindruck haben, jeder und alles habe sich gegen Sie verschworen.

Dann macht es Sinn, einmal genauer hinzuschauen. Es könnte nämlich sein, dass Sie mit der Einstellung durchs Leben laufen, dass das Leben für Sie grundsätzlich nichts Gutes bereithält. Vielleicht glauben Sie, es nicht verdient zu haben, dass es Ihnen gut geht.

Das Tragische an dem Gedanken, dass Ihnen ohnehin nur Schlechtes zustoßen wird, ist, dass Sie dies dann tatsächlich auch so erleben. Nicht, weil Ihnen wirklich nur Schlechtes zustößt, sondern weil Sie direkt nach Beweisen für Ihre Grundannahme, dass Ihnen nur Schlechtes zustoßen wird, suchen. Sie laufen quasi mit einem Radarschirm umher, der darauf programmiert ist, alles Schlechte, Tragische, Ungerechte und Schlimme in Ihrem Alltag zu entdecken. Und je mehr Sie davon entdecken, umso schlechter geht es Ihnen und umso stärker fühlen Sie sich als Opfer.

Doch müssen Sie auf Dauer nicht in dieser Operrolle verharren. Sie können sich dafür entscheiden, eine neue Rolle einzunehmen – beispielsweise desjenigen, der Gutes verdient und dem Gutes widerfährt – zumindest ab und zu. Ein Schritt hin zu dieser neuen Rolle könnte z.B. sein, dass Sie mal einen ganzen Tag lang danach Ausschau halten, worüber Sie sich an diesem Tag freuen könnten.
Die ganze Geschichte klappt nämlich auch in die umgekehrte Richtung: Ebenso wie Sie durch die negative Prophezeiung, dass Ihnen ohnehin nur Schlechtes widerfährt, das Schlechte quasi anziehen, können Sie mit dem Vertrauen, dass Ihnen Gutes widerfahren wird, auch solches anziehen bzw. erkennen, wenn es auftritt.

Mehr dazu, wie Sie die Opferrolle aufgeben, finden Sie in meinem Artikel Die Opferrolle aufgeben.

Ich wünsche Ihnen die Fähigkeit, das Gute und Schöne in Ihrem Leben zu entdecken.

Ihre Miss Psycho

Montag, 4. März 2013

Ein Familienurlaub, der ist lustig.......

Hallo zusammen,
in der Werbung für große Familienkarossen sehen wir des Öfteren mal, wie schön so eine Reise mit Kindern sein kann: Das Auto ist voll bepackt mit Koffern, Spielsachen und allerlei Nützlichem für den Urlaub. Die Kinder betrachten mit großen leuchtenden Augen die vorbeihuschende Landschaft. Die Eltern werfen sich einen verliebten Blick zu, alle sind glücklich und voller gespannter Erwartung.........

Ja, ja, so hätten wir es alle gerne. Doch die Wirklichkeit sieht oft ganz anders aus. Bis alles ins Auto gepackt oder der Flieger erreicht ist, bis man endlich am Urlaubsort ankommt, ereignen sich schon die größten Familientragödien. Es werden düstere Drohungen ausgesprochen, dass der andere doch alleine fahren soll oder dass man gleich wieder alleine zurückfährt.... und alle sind total angespannt und gereizt.

Auch der Aufenthalt am Urlaubsort selbst birgt viele Tretminen, in die wir treten können. Eltern und Kinder haben oft total unterschiedliche Vorstellungen, wie ein gelungener Urlaub aussieht.

Einigen Schwierigkeiten können wir aus dem Weg gehen, indem wir sie bereits bei der Urlaubsplanung und Vorbereitung berücksichtigen. In meinem Artikel Urlaub mit Kindern habe ich für Sie eine kleine Checkliste zusammengestellt.

Ich wünsche Ihnen einen harmonischen Urlaub, auf den später alle Familienmitglieder gerne zurückblicken.


Ihre Miss Psycho

Montag, 18. Februar 2013

Warum finde ich keinen Partner?

Hallo zusammen,
sind Sie eine Frau, sehnen sich nach einem Partner, aber sind noch ein Single? Sind Sie in Ihrem Leben ansonsten erfolgreich, aber nur Ihre Partnerschaft will nicht gelingen?

Dann fragen Sie sich sicher, weshalb Sie keinen Partner finden können. Wenn Sie schon lange vergeblich auf das große Partnerschaftsglück warten, könnte es auch sein, dass Ihr Selbstwertgefühl deshalb schon in Mitleidenschaft gezogen ist und Sie an Ihrer Attraktivität zweifeln.

Mögliche Gründe für Ihr Singlesein gibt es viele. Ganz sicher ist es nicht Ihre fehlende Attraktivität. Blockaden müssen Sie eher in Ihren Einstellungen suchen. Beispielsweise könnte es sein, dass Sie ein sehr eng umrissenes Bild von Ihrem Wunschpartner haben, sodass der „Markt“ der möglichen Partner für Sie sehr klein ist. Oder aber Sie konzentrieren sich ganz stark auf Ihre Gefühle, und nur wenn Sie sofort ein Gefühl des Verliebtseins verspüren, geben Sie Ihrem Gegenüber eine Chance, Sie näher kennenzulernen. Vielleicht haben Sie auch unbewusst Angst vor Nähe und verletzt zu werden, weil Sie bisher in Ihrem Leben schlechte Erfahrungen mit Männern gemacht haben. Es könnte aber auch sein, dass Sie Männer durch Ihr selbstbewusstes Auftreten erschrecken bzw. mit diesen in einen Machtkampf treten, wenn Sie in einer Partnerschaft leben.

Wenn Sie mehr über die Ursachen wissen möchten, dann schauen Sie einmal in meinen Artikel Warum tun sich manche Single-Frauen schwer, einen Partner zu finden.

Hier finden Sie hilfreiche Denkanstöße und Tipps zur erfolgreichen Partnersuche.

Ich wünsche Ihnen, dass Sie Ihr privates Glück bald finden mögen.

Ihre Miss Psycho