Hallo zusammen,
haben Sie schon einmal kleine Kinder beobachtet? Die meisten kleinen Kinder gehen, wenn sie nicht gerade in der Fremdelphase sind, ungeniert auf andere Kinder zu, sprechen sie in ihrer noch begrenzten Ausdrucksfähigkeit an oder schreiten gleich zur Tat und nehmen sie an der Hand oder umarmen sie gar.
Auf dem Weg zum Erwachsenen verlieren viele von uns diese Unbekümmertheit anderen Menschen gegenüber. Plötzlich haben wir Hemmungen, andere Menschen anzusprechen. Was uns unterscheidet, ist, dass kleine Kinder sich keine Gedanken darüber machen, ob sie etwas besonders Kluges sagen, ob eine peinliche Sprechpause entsteht oder ob die anderen Kinder sie mögen werden.
Unsere Eltern bringen uns einerseits bei, dass man fremden Menschen gegenüber besser vorsichtig ist und ihnen auch mit Respekt begegnen muss. Die negativen und „bremsenden“ Gedanken und Bilder entwickeln sich andererseits auch dann, wenn wir schlechte Erfahrungen im Umgang mit anderen machen. Mussten wir erleben, dass andere unsere Schritte auf sie zu ablehnten, lächerlich machten, kritisierten, beschimpften oder uns gar schlugen, dann versehen wir andere sozusagen mit einem dicken Stoppzeichen und der Wertung „Gefahr“. Wir folgern aus den negativen Erfahrungen, dass es für immer und in Bezug auf alle Menschen so sein wird, dass wir unangenehme oder bedrohliche Erfahrungen machen. Von nun an sind unsere Offenheit anderen gegenüber und unsere Neugier gebremst.
Aber der Weg zu Hemmungen und Unsicherheit ist keine Einbahnstraße. Wir können auch wieder lernen, unsere Ängste zu überwinden. Allerdings ist es weitaus schwieriger, etwas wieder zu verlernen, als es neu zu lernen. Nun müssen wir uns nämlich entgegen unserer Erfahrungen und entgegen unserer Angst verhalten und wieder auf andere zugehen.
Doch dieser Aufwand und die Mühen lohnen sich. Am Ende können viele positive Erfahrungen mit anderen Menschen stehen, die uns sonst entgangen wären.
Wünschen Sie sich auch ein Stück mehr Unbeschwertheit, wenn Sie Kontakt mit anderen knüpfen wollen?
Dann schauen Sie doch einmal in den Artikel Sozialphobie überwinden.
Interessant könnte für Sie auch das Video zur Angst vor Ablehnung sein.
Und wenn Sie anhand vieler praktischer Übungen lernen möchten, Ihr Selbstvertrauen zu stärken, Angst auslösende und Kontakt hemmende Einstellungen zu überwinden und Ihre Körpersprache wirkungsvoll einzusetzen, dann ist mein Ratgeber Nur Mut zum ersten Schritt der richtige Begleiter für Sie.
Ich wünsche Ihnen viele bereichernde und schöne Erfahrungen mit anderen Menschen.
Ihre Miss Psycho
Montag, 3. September 2012
Montag, 20. August 2012
Wie soll ich nur mit dieser Diagnose weiterleben!
Hallo zusammen,
wenn Sie sich in Ihrem Freundes- und Bekanntenkreis umsehen, dann gibt es dort vielleicht einige Personen, die an einer chronischen Erkrankung leiden. Vielleicht aber gehören Sie selbst auch zu einer Gruppe Betroffener mit einer bestimmten Diagnose.
Eine chronische Erkrankung wie z.B. Diabetes, die Lungenerkrankung COPD oder auch eine Laktoseintoleranz hat gewöhnlich einen ganz erheblichen Einfluss auf unser Alltagsleben. Plötzlich können wir nicht mehr „unbeschwert“ und sorglos in den Alltag hinein leben. Unser Körper teilt uns ganz deutlich mit, wenn wir bestimmte Ernährungsvorschriften nicht eingehalten haben oder über die Stränge gehauen haben. Da ist er nur verständlich, dass wir unseren Körper erst einmal als Feind und Spielverderber ansehen: „Er funktioniert nicht mehr richtig und wir müssen es ausbaden!“
Für manche von uns war der Tag, an dem wir die endgültige Diagnose erfahren haben, der Tag, an dem eine Welt für uns zusammenbrach. Fortan bestimmen vielleicht Angst vor der Zukunft und Depressionen unser Leben. Andere wollen es erst einmal gar nicht glauben oder rebellieren ganz entschieden dagegen, dass sie von der Erkrankung betroffen sind. Sie leben weiter wie bisher und fordern das Schicksal heraus.
Gewöhnlich durchlaufen wir verschiedene Phasen mit den unterschiedlichsten Gefühlen, bis wir uns mit der Diagnose arrangieren können. In meinem Artikel Leben mit einer körperlichen Behinderung und Beeinträchtigung stelle ich Ihnen die einzelnen Phasen vor.
Darin erfahren Sie auch, wie Sie sich dabei helfen können, Ihre Erkrankung zu akzeptieren und wieder mehr Lebensfreude zu verspüren.
Ich wünsche Ihnen die Kraft, das Beste aus Ihrer Situation zu machen.
Ihre Miss Psycho
wenn Sie sich in Ihrem Freundes- und Bekanntenkreis umsehen, dann gibt es dort vielleicht einige Personen, die an einer chronischen Erkrankung leiden. Vielleicht aber gehören Sie selbst auch zu einer Gruppe Betroffener mit einer bestimmten Diagnose.
Eine chronische Erkrankung wie z.B. Diabetes, die Lungenerkrankung COPD oder auch eine Laktoseintoleranz hat gewöhnlich einen ganz erheblichen Einfluss auf unser Alltagsleben. Plötzlich können wir nicht mehr „unbeschwert“ und sorglos in den Alltag hinein leben. Unser Körper teilt uns ganz deutlich mit, wenn wir bestimmte Ernährungsvorschriften nicht eingehalten haben oder über die Stränge gehauen haben. Da ist er nur verständlich, dass wir unseren Körper erst einmal als Feind und Spielverderber ansehen: „Er funktioniert nicht mehr richtig und wir müssen es ausbaden!“
Für manche von uns war der Tag, an dem wir die endgültige Diagnose erfahren haben, der Tag, an dem eine Welt für uns zusammenbrach. Fortan bestimmen vielleicht Angst vor der Zukunft und Depressionen unser Leben. Andere wollen es erst einmal gar nicht glauben oder rebellieren ganz entschieden dagegen, dass sie von der Erkrankung betroffen sind. Sie leben weiter wie bisher und fordern das Schicksal heraus.
Gewöhnlich durchlaufen wir verschiedene Phasen mit den unterschiedlichsten Gefühlen, bis wir uns mit der Diagnose arrangieren können. In meinem Artikel Leben mit einer körperlichen Behinderung und Beeinträchtigung stelle ich Ihnen die einzelnen Phasen vor.
Darin erfahren Sie auch, wie Sie sich dabei helfen können, Ihre Erkrankung zu akzeptieren und wieder mehr Lebensfreude zu verspüren.
Ich wünsche Ihnen die Kraft, das Beste aus Ihrer Situation zu machen.
Ihre Miss Psycho
Montag, 13. August 2012
Ich kann mich einfach nicht konzentrieren
Hallo zusammen,
kennen Sie den Zustand auch von sich, dass Ihre Gedanken von einer Aufgabe abschweifen und Sie sich nicht konzentrieren können?
Wenn ich mich nicht konzentrieren kann, dann gibt es da zwei ganz unterschiedliche Zustände:
Manchmal beschäftigt mich ein Thema so stark, dass meine Gedanken quasi wie ein Magnet immer wieder von diesem Thema angezogen werden. Meine Aufmerksamkeit verweilt bei diesem Thema statt bei meiner im Augenblick anstehenden Arbeit.
Manchmal ist es aber auch so, dass es in meinem Kopf zugeht wie in einem Ameisenhaufen. Meine Gedanken springen von einem Thema zum nächsten, ohne dass ich sie anhalten könnte. I
Wenn ich mich dabei erwische, mich nicht konzentrieren zu können, dann versuche ich natürlich, mich „zur Ordnung zu rufen“. Doch mit Willenskraft lässt sich da nur wenig ausrichten, ein schlichter Zuruf wie „Stopp, reiß dich doch zusammen“ bringt nicht viel. Manchmal werde ich dann auch noch ärgerlich auf mich, dass ich mich so wenig kontrollieren kann bzw. so wenig „Macht im eigenen Haus habe“.
Der beste erste Schritt, um Konzentrationsprobleme zu überwinden, ist, sich zu fragen, weshalb wir die Aufmerksamkeit nicht halten können. Hinter Konzentrationsproblemen können sich nämlich sehr viele unterschiedliche Ursachen verbergen.
Einen Überblick über die verschiedenen Ursachen von Konzentrationsproblemen können Sie sich in meinem Artikel Konzentration ist die Fähigkeit, dort zu sein, wo man ist verschaffen. Dort finden Sie auch Strategien, wie Sie Ihr Konzentrationsvermögen, abhängig von der jeweiligen Ursache, fördern können.
Ich wünsche Ihnen die Fähigkeit, sich auf das zu konzentrieren, was für Sie im Augenblick am wichtigsten ist.
Ihre Miss Psycho
kennen Sie den Zustand auch von sich, dass Ihre Gedanken von einer Aufgabe abschweifen und Sie sich nicht konzentrieren können?
Wenn ich mich nicht konzentrieren kann, dann gibt es da zwei ganz unterschiedliche Zustände:
Manchmal beschäftigt mich ein Thema so stark, dass meine Gedanken quasi wie ein Magnet immer wieder von diesem Thema angezogen werden. Meine Aufmerksamkeit verweilt bei diesem Thema statt bei meiner im Augenblick anstehenden Arbeit.
Manchmal ist es aber auch so, dass es in meinem Kopf zugeht wie in einem Ameisenhaufen. Meine Gedanken springen von einem Thema zum nächsten, ohne dass ich sie anhalten könnte. I
Wenn ich mich dabei erwische, mich nicht konzentrieren zu können, dann versuche ich natürlich, mich „zur Ordnung zu rufen“. Doch mit Willenskraft lässt sich da nur wenig ausrichten, ein schlichter Zuruf wie „Stopp, reiß dich doch zusammen“ bringt nicht viel. Manchmal werde ich dann auch noch ärgerlich auf mich, dass ich mich so wenig kontrollieren kann bzw. so wenig „Macht im eigenen Haus habe“.
Der beste erste Schritt, um Konzentrationsprobleme zu überwinden, ist, sich zu fragen, weshalb wir die Aufmerksamkeit nicht halten können. Hinter Konzentrationsproblemen können sich nämlich sehr viele unterschiedliche Ursachen verbergen.
Einen Überblick über die verschiedenen Ursachen von Konzentrationsproblemen können Sie sich in meinem Artikel Konzentration ist die Fähigkeit, dort zu sein, wo man ist verschaffen. Dort finden Sie auch Strategien, wie Sie Ihr Konzentrationsvermögen, abhängig von der jeweiligen Ursache, fördern können.
Ich wünsche Ihnen die Fähigkeit, sich auf das zu konzentrieren, was für Sie im Augenblick am wichtigsten ist.
Ihre Miss Psycho
Montag, 6. August 2012
Ich muss immer gleich weinen
Hallo zusammen,
vielleicht gehören Sie auch zu den Menschen, die „nah am Wasser gebaut sind“. Vielleicht haben Sie andere deshalb schon mal als Heulsuse oder Waschlappen beschimpft.
Tränen der Freude werden in unserer Gesellschaft leichter akzeptiert als Tränen der Wut oder Trauer. Bei Frauen lässt man Tränen leichter „durchgehen“ als bei Männern. Doch so langsam scheint etwas in Bewegung zu kommen und die Einstellung gegenüber Tränen scheint sich zu ändern – konnten wir doch gerade erst Putin nach seinem Wahlsieg mit Tränen in den Augen in aller Öffentlichkeit stehen sehen.
Betrachten wir uns Tränen ganz sachlich, dann sind sie erst mal nur ein Ausdruck von Gefühlen - (wenn sie nicht durch eine Erkrankung wie etwa einen Schnupfen oder eine Allergie oder äußere Einflüsse bedingt sind). Wir weinen z.B. aufgrund von Schmerzen, Wut und Trauer, aber auch vor Freude oder Spaß. Gerade weil unsere Tränen anderen etwas über unseren Gefühlszustand mitteilen, mögen viele von uns ihre Tränen nicht.
Tränen sind für sie so, als ob sie sich outen. Sie fühlen sich hilflos, sie zu unterbinden. Mit allen Mitteln versuchen sie, gegen das Weinen anzukämpfen bzw. ihre Tränen vor anderen zu verbergen. Sie lenken sich ab, kneifen sich z.B. in den Arm, schauen auf den Boden, erzählen anderen, dass ihnen etwas ins Auge geflogen sei, oder flüchten gar aus der Situation. Manchmal erklären sie ihr Weinen auch damit, dass es mit einem völlig anderen Thema zu tun habe, bei dem sie sich Tränen erlauben.
Geht es Ihnen ähnlich und Sie lehnen sich ab, wenn Ihre Tränen fließen? Welche Strategien haben Sie sich zurechtgelegt, um Ihre Tränen zu unterbinden?
Alle oben aufgeführte Strategien greifen nicht besonders gut. Diese Erfahrung haben Sie wahrscheinlich auch schon gemacht. Hilfreicher ist es, wenn Sie sich eine akzeptierende Einstellung zulegen. Etwa: „Meine Tränen gehören zu mir. Sie zeigen, dass ich lebe und auf das reagiere, was in mir und um mich herum passiert.“
Schauen Sie hierzu auch in meinen Artikel Tränen und ihre Bedeutung.
Ich wünsche Ihnen eine gute Zeit
Ihr Miss Psycho
vielleicht gehören Sie auch zu den Menschen, die „nah am Wasser gebaut sind“. Vielleicht haben Sie andere deshalb schon mal als Heulsuse oder Waschlappen beschimpft.
Tränen der Freude werden in unserer Gesellschaft leichter akzeptiert als Tränen der Wut oder Trauer. Bei Frauen lässt man Tränen leichter „durchgehen“ als bei Männern. Doch so langsam scheint etwas in Bewegung zu kommen und die Einstellung gegenüber Tränen scheint sich zu ändern – konnten wir doch gerade erst Putin nach seinem Wahlsieg mit Tränen in den Augen in aller Öffentlichkeit stehen sehen.
Betrachten wir uns Tränen ganz sachlich, dann sind sie erst mal nur ein Ausdruck von Gefühlen - (wenn sie nicht durch eine Erkrankung wie etwa einen Schnupfen oder eine Allergie oder äußere Einflüsse bedingt sind). Wir weinen z.B. aufgrund von Schmerzen, Wut und Trauer, aber auch vor Freude oder Spaß. Gerade weil unsere Tränen anderen etwas über unseren Gefühlszustand mitteilen, mögen viele von uns ihre Tränen nicht.
Tränen sind für sie so, als ob sie sich outen. Sie fühlen sich hilflos, sie zu unterbinden. Mit allen Mitteln versuchen sie, gegen das Weinen anzukämpfen bzw. ihre Tränen vor anderen zu verbergen. Sie lenken sich ab, kneifen sich z.B. in den Arm, schauen auf den Boden, erzählen anderen, dass ihnen etwas ins Auge geflogen sei, oder flüchten gar aus der Situation. Manchmal erklären sie ihr Weinen auch damit, dass es mit einem völlig anderen Thema zu tun habe, bei dem sie sich Tränen erlauben.
Geht es Ihnen ähnlich und Sie lehnen sich ab, wenn Ihre Tränen fließen? Welche Strategien haben Sie sich zurechtgelegt, um Ihre Tränen zu unterbinden?
Alle oben aufgeführte Strategien greifen nicht besonders gut. Diese Erfahrung haben Sie wahrscheinlich auch schon gemacht. Hilfreicher ist es, wenn Sie sich eine akzeptierende Einstellung zulegen. Etwa: „Meine Tränen gehören zu mir. Sie zeigen, dass ich lebe und auf das reagiere, was in mir und um mich herum passiert.“
Schauen Sie hierzu auch in meinen Artikel Tränen und ihre Bedeutung.
Ich wünsche Ihnen eine gute Zeit
Ihr Miss Psycho
Montag, 16. Juli 2012
Über den Körper die Stimmung beeinflussen
Hallo zusammen,
beginnen wir unsere gemeinsame Zeit heute einmal mit einem kleinen Experiment. Nehmen Sie jetzt gleich einmal die Körperhaltung ein, die Sie einnehmen, wenn Sie total gelangweilt sind. Vermutlich lehnen Sie sich hierzu zurück, rutschen in eine bequeme Couch-Fernseh-Position. Ihr Kopf fällt leicht nach vorne oder nach hinten. Sie legen einen gelangweilten Gesichtsausdruck auf. Vielleicht beginnen Sie sogar zu gähnen. Lassen Sie diese Körperhaltung ein wenig wirken.
Und nun, da ich schließlich nicht will, dass Sie meinem Text mit einem Gefühl von Langeweile begegnen, setzen Sie sich aufrecht und gespannt hin. Sie halten den Kopf gerade und betrachten aufmerksam meinen Text. Lassen Sie diese Haltung ein wenig wirken.
Haben Sie einen Unterschied in Ihren Gefühlen und Ihrem Körper bemerkt? Wenn Sie sich auf das kleine Experiment eingelassen haben, dann haben Sie gespürt, dass sich bei einer gelangweilten Körperhaltung tatsächlich auch das Gefühl der Langeweile einstellt. Umgekehrt führt eine gespannte, aufrechte Körperhaltung zu einem Gefühl von Wachheit und Aufmerksamkeit, Sie sind neugierig und interessiert.
Was bedeutet dieses Experiment aber nun für Ihren Alltag?
Es bedeutet, dass Sie Ihre Körpersprache gezielt einsetzen können. So können Sie sich, wenn Sie z.B. der Langweile entgegenwirken möchten, ganz bewusst aufrichten, tief ein- und ausatmen und aufmerksam Ihren Blick nach etwas Interessantem Ausschau halten lassen. Wenn Sie sich beruhigen wollen, atmen Sie in dem Rhythmus, in dem Sie gewöhnlich im Ruhezustand atmen. Entspannen Sie außerdem gezielt Ihre Muskulatur. So helfen Sie sich, schneller wieder die Stimmung und Verfassung zu verspüren, die Sie sich wünschen.
In meinem Artikel Wie wir über unsere Körpersprache unser seelisches Befinden beeinflussen finden Sie weitere Strategien.
Ich wünsche Ihnen viel Spaß dabei, mit Ihrer Körpersprache zu experimentieren.
Ihre Miss Psycho
beginnen wir unsere gemeinsame Zeit heute einmal mit einem kleinen Experiment. Nehmen Sie jetzt gleich einmal die Körperhaltung ein, die Sie einnehmen, wenn Sie total gelangweilt sind. Vermutlich lehnen Sie sich hierzu zurück, rutschen in eine bequeme Couch-Fernseh-Position. Ihr Kopf fällt leicht nach vorne oder nach hinten. Sie legen einen gelangweilten Gesichtsausdruck auf. Vielleicht beginnen Sie sogar zu gähnen. Lassen Sie diese Körperhaltung ein wenig wirken.
Und nun, da ich schließlich nicht will, dass Sie meinem Text mit einem Gefühl von Langeweile begegnen, setzen Sie sich aufrecht und gespannt hin. Sie halten den Kopf gerade und betrachten aufmerksam meinen Text. Lassen Sie diese Haltung ein wenig wirken.
Haben Sie einen Unterschied in Ihren Gefühlen und Ihrem Körper bemerkt? Wenn Sie sich auf das kleine Experiment eingelassen haben, dann haben Sie gespürt, dass sich bei einer gelangweilten Körperhaltung tatsächlich auch das Gefühl der Langeweile einstellt. Umgekehrt führt eine gespannte, aufrechte Körperhaltung zu einem Gefühl von Wachheit und Aufmerksamkeit, Sie sind neugierig und interessiert.
Was bedeutet dieses Experiment aber nun für Ihren Alltag?
Es bedeutet, dass Sie Ihre Körpersprache gezielt einsetzen können. So können Sie sich, wenn Sie z.B. der Langweile entgegenwirken möchten, ganz bewusst aufrichten, tief ein- und ausatmen und aufmerksam Ihren Blick nach etwas Interessantem Ausschau halten lassen. Wenn Sie sich beruhigen wollen, atmen Sie in dem Rhythmus, in dem Sie gewöhnlich im Ruhezustand atmen. Entspannen Sie außerdem gezielt Ihre Muskulatur. So helfen Sie sich, schneller wieder die Stimmung und Verfassung zu verspüren, die Sie sich wünschen.
In meinem Artikel Wie wir über unsere Körpersprache unser seelisches Befinden beeinflussen finden Sie weitere Strategien.
Ich wünsche Ihnen viel Spaß dabei, mit Ihrer Körpersprache zu experimentieren.
Ihre Miss Psycho
Montag, 9. Juli 2012
Mein Partner sucht den Streit mit mir....
Hallo zusammen,
immer einmal wieder suchen Menschen in meiner Praxis um Rat, weil es in ihrer Partnerschaft nur Streit gibt. Gleichgültig, wie sie sich verhalten, ihr Partner findet immer wieder etwas an ihrer Person oder ihrem Verhalten, was ihn dazu bringt, einen Streit zu beginnen. Gewöhnlich beschreiben sie ihre Situation so, dass sie mit allen anderen Menschen friedlich zusammen sein können, aber es einfach mit ihrem Partner nicht klappt. Sie wünschen sich nichts sehnlicher als eine harmonische Partnerschaft.
Meist ist es ein langwieriger Weg, bis sie den Weg in meine Praxis finden. Zunächst einmal zweifeln sie an sich selbst, nehmen die Vorwürfe ihres Partners ernst und fragen sich, was an ihnen verkehrt ist. Sie kämpfen darum, ihren Partner zufrieden zu stellen, indem sie sich zurücknehmen, beschwichtigen und sich besonders um ihn bemühen. Doch immer wieder müssen sie die Erfahrung machen, ihrem Partner nichts Recht machen zu können. Irgendwann beginnen sie dann, das Verhalten ihres Partners losgelöst von ihrer eigenen Person zu sehen. Sie erkennen, dass das Problem in ihrem Partner liegt. Er „produziert“ quasi den Grund für den Streit selbst. Im Volksmund beschreibt man ein solches Verhalten richtigerweise als „Streitsucht“ – wörtlich genommen derjenige, der den Streit sucht......
Hinter dem streitsüchtigen Verhalten können sich viele unterschiedliche Motive verbergen – angefangen von Minderwertigkeitsgefühlen bis hin zur Suche nach Aufmerksamkeit und Liebe. Mehr über die Motive streitsüchtiger Menschen erfahren Sie in meinem Artikel Streitsucht in der Partnerschaft.
Das Zusammenleben mit einem streitsüchtigen Menschen ist schwer. Es kostet viel Kraft und fast immer geht es auf Kosten der Lebensfreude und Unbeschwertheit. Da die Gründe für das streitsüchtige Verhalten in der Person des Streitsüchtigen liegen, hat jedoch nur er den Schlüssel für eine Veränderung in der Hand.
Ich wünsche Ihnen, dass Sie viele Menschen in Ihrem Umfeld haben, die in der Lage sind, die positiven Seiten an Ihnen zu entdecken und zu schätzen.
Ihre Miss Psycho
immer einmal wieder suchen Menschen in meiner Praxis um Rat, weil es in ihrer Partnerschaft nur Streit gibt. Gleichgültig, wie sie sich verhalten, ihr Partner findet immer wieder etwas an ihrer Person oder ihrem Verhalten, was ihn dazu bringt, einen Streit zu beginnen. Gewöhnlich beschreiben sie ihre Situation so, dass sie mit allen anderen Menschen friedlich zusammen sein können, aber es einfach mit ihrem Partner nicht klappt. Sie wünschen sich nichts sehnlicher als eine harmonische Partnerschaft.
Meist ist es ein langwieriger Weg, bis sie den Weg in meine Praxis finden. Zunächst einmal zweifeln sie an sich selbst, nehmen die Vorwürfe ihres Partners ernst und fragen sich, was an ihnen verkehrt ist. Sie kämpfen darum, ihren Partner zufrieden zu stellen, indem sie sich zurücknehmen, beschwichtigen und sich besonders um ihn bemühen. Doch immer wieder müssen sie die Erfahrung machen, ihrem Partner nichts Recht machen zu können. Irgendwann beginnen sie dann, das Verhalten ihres Partners losgelöst von ihrer eigenen Person zu sehen. Sie erkennen, dass das Problem in ihrem Partner liegt. Er „produziert“ quasi den Grund für den Streit selbst. Im Volksmund beschreibt man ein solches Verhalten richtigerweise als „Streitsucht“ – wörtlich genommen derjenige, der den Streit sucht......
Hinter dem streitsüchtigen Verhalten können sich viele unterschiedliche Motive verbergen – angefangen von Minderwertigkeitsgefühlen bis hin zur Suche nach Aufmerksamkeit und Liebe. Mehr über die Motive streitsüchtiger Menschen erfahren Sie in meinem Artikel Streitsucht in der Partnerschaft.
Das Zusammenleben mit einem streitsüchtigen Menschen ist schwer. Es kostet viel Kraft und fast immer geht es auf Kosten der Lebensfreude und Unbeschwertheit. Da die Gründe für das streitsüchtige Verhalten in der Person des Streitsüchtigen liegen, hat jedoch nur er den Schlüssel für eine Veränderung in der Hand.
Ich wünsche Ihnen, dass Sie viele Menschen in Ihrem Umfeld haben, die in der Lage sind, die positiven Seiten an Ihnen zu entdecken und zu schätzen.
Ihre Miss Psycho
Montag, 2. Juli 2012
An einer kleinen Notlüge ist doch nichts verkehrt, oder?
Hallo zusammen,
heute wollen wir uns mit einem heiklen Thema befassen – den Notlügen.
Nach einer Definition, die im internet zu finden ist, ist die Notlüge „eine Falschaussage zum eigenen Vorteil, meist ohne böse Absicht“.
Im Volksmund verwenden wir den Begriff Notlüge meist, wenn wir etwas sagen oder tun, um unser Gegenüber nicht zu verletzen bzw. unsere Beziehung zu ihm zu schützen.
Ganz ohne Notlügen im Zusammenleben mit anderen auszukommen, ist sehr schwierig. Dies hat der Journalist Jürgen Schmieder in einem Selbstversuch hautnah erlebt. Er hatte sich vorgenommen, vierzig Tage lang nur die Wahrheit zu sagen. In seinem Buch mit dem Titel "Du sollst nicht lügen!" hat er seine Erfahrungen, die nicht immer positiv waren, zusammengefasst. Sowohl für ihn als auch für sein Umfeld war es eine große Herausforderung, die Wahrheit zu sagen bzw. zu ertragen.
Ab wann wir etwas als Lüge oder Notlüge bezeichnen, ist auch sehr schwierig zu definieren. Ist es z.B. schon eine Lüge, wenn ich auf die banale Frage des Nachbarn „Wie geht es Ihnen?“ mit „danke, gut“ antworte, obwohl es mir heute miserabel geht?
Ein weiterer Klassiker, bei dem sehr häufig die Unwahrheit gesagt wird, ist die Antwort auf die Frage: „Gefällt dir mein Geschenk?“
Ich möchte Ihnen vorschlagen, sich mal einen Tag lang zu beobachten und Ihr Verhalten zu hinterfragen:
Benutzen Sie Notlügen? Wann, aus welchem Motiv bzw. mit welchem Ziel?
Was glauben Sie, würde passieren, wenn Sie an dieser Stelle die Wahrheit sagen würden?
Letztendlich muss jeder für sich selbst entscheiden, wie er es mit der Wahrheit hält. Meine persönliche Sichtweise finden Sie in meinem Artikel Weshalb wir nicht ohne Notlügen auskommen.
Ich wünsche Ihnen eine gute Zeit
Ihre Miss Psycho
heute wollen wir uns mit einem heiklen Thema befassen – den Notlügen.
Nach einer Definition, die im internet zu finden ist, ist die Notlüge „eine Falschaussage zum eigenen Vorteil, meist ohne böse Absicht“.
Im Volksmund verwenden wir den Begriff Notlüge meist, wenn wir etwas sagen oder tun, um unser Gegenüber nicht zu verletzen bzw. unsere Beziehung zu ihm zu schützen.
Ganz ohne Notlügen im Zusammenleben mit anderen auszukommen, ist sehr schwierig. Dies hat der Journalist Jürgen Schmieder in einem Selbstversuch hautnah erlebt. Er hatte sich vorgenommen, vierzig Tage lang nur die Wahrheit zu sagen. In seinem Buch mit dem Titel "Du sollst nicht lügen!" hat er seine Erfahrungen, die nicht immer positiv waren, zusammengefasst. Sowohl für ihn als auch für sein Umfeld war es eine große Herausforderung, die Wahrheit zu sagen bzw. zu ertragen.
Ab wann wir etwas als Lüge oder Notlüge bezeichnen, ist auch sehr schwierig zu definieren. Ist es z.B. schon eine Lüge, wenn ich auf die banale Frage des Nachbarn „Wie geht es Ihnen?“ mit „danke, gut“ antworte, obwohl es mir heute miserabel geht?
Ein weiterer Klassiker, bei dem sehr häufig die Unwahrheit gesagt wird, ist die Antwort auf die Frage: „Gefällt dir mein Geschenk?“
Ich möchte Ihnen vorschlagen, sich mal einen Tag lang zu beobachten und Ihr Verhalten zu hinterfragen:
Benutzen Sie Notlügen? Wann, aus welchem Motiv bzw. mit welchem Ziel?
Was glauben Sie, würde passieren, wenn Sie an dieser Stelle die Wahrheit sagen würden?
Letztendlich muss jeder für sich selbst entscheiden, wie er es mit der Wahrheit hält. Meine persönliche Sichtweise finden Sie in meinem Artikel Weshalb wir nicht ohne Notlügen auskommen.
Ich wünsche Ihnen eine gute Zeit
Ihre Miss Psycho
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