Hallo zusammen,
Gefühle können unsere Freunde und unsere Feinde sein – so sehen es die meisten von uns. Sie kommen uns nicht immer gelegen und haben die Gabe, uns den ganzen Tag mächtig zu verhageln. Wir haben den Eindruck, dass sie ein geheimes Eigenleben führen und wir nichts gegen sie auszurichten haben.
In Wirklichkeit sind unsere Gefühle aber nicht unsere Feinde. Ähnlich wie Wegweiser zeigen sie uns, wo wir uns gerade befinden bzw. in welche Richtung wir laufen sollen. Angst will uns z.B. vor Gefahren warnen. Auch Ärger zeigt uns an, dass wir in irgendeiner Form – sei es körperlich oder seelisch - bedroht werden. Sowohl Angst als auch Ärger wollen uns helfen, unser Leben zu erhalten. Einsamkeit und Traurigkeit signalisieren uns, dass uns etwas fehlt oder nicht so ist, wie wir es uns wünschen.
Unsere Gefühle werden nicht durch ein bestimmtes äußeres Ereignis hervorgerufen, sondern sie entstehen in unserem Inneren – hervorgerufen durch unsere Gedanken und Bilder. Erst dadurch, wie wir ein Ereignis bewerten, entscheidet sich, wie wir uns fühlen. Nur deshalb kann es dann auch dazu kommen, dass uns unsere Gefühle nicht nur vor wirklicher Gefahr warnen sondern auch vor Gefahren, die wir uns nur „einbilden“. So sehen z.B. Menschen mit Phobien Gefahren, wo keine wirkliche Gefahr besteht oder eine Katastrophe sehr unwahrscheinlich ist (z.B. bei einer Spinnenphobie oder Aufzugsphobie). Ausführlich beschreibe ich diesen Zusammenhang in meinem Artikel Gefühle und Gedanken – wie sie zusammenhängen.
Die Kunst besteht also darin, zu lernen, bei unseren Gefühlen zu unterscheiden, ob sie eine berechtigte Botschaft für uns haben, die uns hilft, oder eine Botschaft, die auf falschen Bewertungen basiert.
Wie Sie den Unterschied herausfinden und häufiger die positiven und hilfreichen Gefühle verspüren, die Sie gerne verspüren möchten, erfahren Sie in dem Ratgeber Gefühle verstehen, Probleme bewältigen, den ich zusammen mit dem Psychotherapeuten Rolf Merkle geschrieben habe.
Ich wünsche Ihnen, dass Liebe und Freude möglichst oft Ihre Begleiter sind.
Ihre Miss Psycho
Lebenslust Lebensfrust
Psychologie Blog von Dr. Doris Wolf
Montag, 19. März 2012
Montag, 12. März 2012
Ich kann nicht loslassen
Hallo zusammen,
wenn ich den Begriff loslassen höre, dann kommt mir immer das Bild eines Hundes in den Sinn, der sich in ein Stöckchen verbissen hat, während Herrchen ihn anschreit „Bello, aus, lass los“.
Loslassen bedeutet, sich mit der Situation zu arrangieren, wie sie ist. Unsere Aufmerksamkeit ruht dann wieder auf der Gegenwart statt auf der Vergangenheit. Ebenso wie der Hund sich schwertut, sein geliebtes Stöckchen fallen zu lassen, tun wir uns schwer, manche Dinge loszulassen ( z.B. einen Fehler, eine Schwäche, eine Trennung oder einen Verlust). Besonders schwer fällt es uns z.B., etwas loszulassen,
- wenn wir glauben, dazu von außen gezwungen zu werden.
- wenn wir denken, damit unserem Gegenüber Recht zu geben.
- wenn wir glauben, dadurch den Kürzeren zu ziehen.
- wenn wir glauben, dem anderen durch unser Verhalten zeigen zu müssen, dass er uns nicht so behandeln darf.
- wenn wir glauben, loslassen bedeute kapitulieren.
- wenn wir glauben, loslassen bedeute gutheißen.
- wenn wir glauben, keine andere Wahl zu haben, als uns so schlecht zu fühlen.
- wenn wir glauben, es nicht anders verdient zu haben.
Loslassen kann sich allmählich und schleichend quasi wie ganz von selbst ergeben oder auf einer ganz bewussten Entscheidung beruhen, unsere Sichtweise zu verändern. Die Vorteile, die sich aus dem Loslassen ergeben, sind immens. So stehen uns z.B. unsere Energie und unsere Kreativität wieder voll für das Hier und Jetzt zur Verfügung.
Gibt es in Ihrem Leben auch belastende Dinge, die Sie gerne loslassen möchten?
Dann habe ich für Sie hierzu in meinem Artikel Loslassen können lernen hilfreiche Strategien zusammen getragen.
Ich wünsche Ihnen die Kraft, loszulassen, was Sie belastet und nicht weiterbringt.
Ihre Miss Psycho
wenn ich den Begriff loslassen höre, dann kommt mir immer das Bild eines Hundes in den Sinn, der sich in ein Stöckchen verbissen hat, während Herrchen ihn anschreit „Bello, aus, lass los“.
Loslassen bedeutet, sich mit der Situation zu arrangieren, wie sie ist. Unsere Aufmerksamkeit ruht dann wieder auf der Gegenwart statt auf der Vergangenheit. Ebenso wie der Hund sich schwertut, sein geliebtes Stöckchen fallen zu lassen, tun wir uns schwer, manche Dinge loszulassen ( z.B. einen Fehler, eine Schwäche, eine Trennung oder einen Verlust). Besonders schwer fällt es uns z.B., etwas loszulassen,
- wenn wir glauben, dazu von außen gezwungen zu werden.
- wenn wir denken, damit unserem Gegenüber Recht zu geben.
- wenn wir glauben, dadurch den Kürzeren zu ziehen.
- wenn wir glauben, dem anderen durch unser Verhalten zeigen zu müssen, dass er uns nicht so behandeln darf.
- wenn wir glauben, loslassen bedeute kapitulieren.
- wenn wir glauben, loslassen bedeute gutheißen.
- wenn wir glauben, keine andere Wahl zu haben, als uns so schlecht zu fühlen.
- wenn wir glauben, es nicht anders verdient zu haben.
Loslassen kann sich allmählich und schleichend quasi wie ganz von selbst ergeben oder auf einer ganz bewussten Entscheidung beruhen, unsere Sichtweise zu verändern. Die Vorteile, die sich aus dem Loslassen ergeben, sind immens. So stehen uns z.B. unsere Energie und unsere Kreativität wieder voll für das Hier und Jetzt zur Verfügung.
Gibt es in Ihrem Leben auch belastende Dinge, die Sie gerne loslassen möchten?
Dann habe ich für Sie hierzu in meinem Artikel Loslassen können lernen hilfreiche Strategien zusammen getragen.
Ich wünsche Ihnen die Kraft, loszulassen, was Sie belastet und nicht weiterbringt.
Ihre Miss Psycho
Montag, 5. März 2012
Anderen helfen tut mir gut
Hallo zusammen,
kennen Sie dieses Gefühl, dass Sie alles anödet und vieles von dem, was bisher für Sie wichtig war, Ihnen keine rechte Freude mehr bringt?
Nun, dann könnte dies möglicherweise auf eine Depression hinweisen. Es könnte aber auch sein, dass sich in Ihrem Innern eine fundamentale Veränderung vollzieht bzw. bereits vollzogen hat. Vielleicht haben sich mehr oder weniger bewusst Ihre Werte verändert. Materielle Werte, ein gut gefülltes Konto, Karriere und Erfolg sind nicht mehr die Ziele, die Sie unbedingt anstreben „müssen“, um zufrieden und glücklich zu sein.
Dann könnte der Zeitpunkt gekommen sein, an dem Sie nach einer Betätigung suchen, bei der andere Menschen im Vordergrund stehen. Sie möchten sich vielleicht beruflich umorientieren oder sich zumindest in Ihrer Freizeit ehrenamtlich betätigen.
Wenn Sie sich für andere Menschen einsetzen, dann werden Sie eine großartige Entdeckung machen: Nicht nur der andere, sondern auch Sie selbst werden etwas davon haben. Die Natur hat es quasi so eingerichtet, dass wir dafür belohnt werden, andere zu unterstützen. Wissenschaftliche Studien haben gezeigt, dass regelmäßiger ehrenamtlicher Einsatz sich sowohl positiv auf unseren Körper als auch auf unsere Seele auswirkt.
Aber vielleicht haben Sie trotz dieser möglichen Vorteile auch einige Bedenken, sich ehrenamtlich zu betätigen. Sie haben vielleicht Angst, die Aufgaben, die mit dem Ehrenamt verbunden sind, nicht zu bewältigen, oder Angst, ausgenutzt zu werden.
Dann ist es wichtig, sich diese Einwände genauer anzusehen und zu prüfen, ob Sie sie entkräften können. Häufig kann man auch mal nur probeweise eine Aufgabe übernehmen, um zu sehen, ob sie einem Spaß macht und gut tut.
Wenn Sie sich näher damit auseinandersetzen möchten, welche positiven Auswirkungen Ihre Hilfsbereitschaft haben kann und wie Sie eine für Sie passende Aufgabe finden, dann schauen Sie einmal in meinen Artikel zum Thema Ehrenamtlich tätig sein.
Ich wünsche Ihnen, dass Sie den für Sie passenden Weg finden, um sich sinnerfüllt und zufrieden zu fühlen.
Ihre Miss Psycho
kennen Sie dieses Gefühl, dass Sie alles anödet und vieles von dem, was bisher für Sie wichtig war, Ihnen keine rechte Freude mehr bringt?
Nun, dann könnte dies möglicherweise auf eine Depression hinweisen. Es könnte aber auch sein, dass sich in Ihrem Innern eine fundamentale Veränderung vollzieht bzw. bereits vollzogen hat. Vielleicht haben sich mehr oder weniger bewusst Ihre Werte verändert. Materielle Werte, ein gut gefülltes Konto, Karriere und Erfolg sind nicht mehr die Ziele, die Sie unbedingt anstreben „müssen“, um zufrieden und glücklich zu sein.
Dann könnte der Zeitpunkt gekommen sein, an dem Sie nach einer Betätigung suchen, bei der andere Menschen im Vordergrund stehen. Sie möchten sich vielleicht beruflich umorientieren oder sich zumindest in Ihrer Freizeit ehrenamtlich betätigen.
Wenn Sie sich für andere Menschen einsetzen, dann werden Sie eine großartige Entdeckung machen: Nicht nur der andere, sondern auch Sie selbst werden etwas davon haben. Die Natur hat es quasi so eingerichtet, dass wir dafür belohnt werden, andere zu unterstützen. Wissenschaftliche Studien haben gezeigt, dass regelmäßiger ehrenamtlicher Einsatz sich sowohl positiv auf unseren Körper als auch auf unsere Seele auswirkt.
Aber vielleicht haben Sie trotz dieser möglichen Vorteile auch einige Bedenken, sich ehrenamtlich zu betätigen. Sie haben vielleicht Angst, die Aufgaben, die mit dem Ehrenamt verbunden sind, nicht zu bewältigen, oder Angst, ausgenutzt zu werden.
Dann ist es wichtig, sich diese Einwände genauer anzusehen und zu prüfen, ob Sie sie entkräften können. Häufig kann man auch mal nur probeweise eine Aufgabe übernehmen, um zu sehen, ob sie einem Spaß macht und gut tut.
Wenn Sie sich näher damit auseinandersetzen möchten, welche positiven Auswirkungen Ihre Hilfsbereitschaft haben kann und wie Sie eine für Sie passende Aufgabe finden, dann schauen Sie einmal in meinen Artikel zum Thema Ehrenamtlich tätig sein.
Ich wünsche Ihnen, dass Sie den für Sie passenden Weg finden, um sich sinnerfüllt und zufrieden zu fühlen.
Ihre Miss Psycho
Montag, 20. Februar 2012
Und jetzt erst recht!
Hallo zusammen,
ein Kennzeichen der Trotzphase und dann später der Pubertät ist, dass wir uns durch ein Nein nicht von unserem Ziel abhalten lassen. Wir haben uns etwas in den Kopf gesetzt und wollen es, entgegen gutgemeinter Ratschläge von Erwachsenen, durchsetzen.
Während unsere Entschiedenheit und unser „Dickkopf“ uns hier manchmal ganz schön in die Irre führen, und wir nur, um der Rebellion und des Siegens willen, an unserem Ziel festhalten, gibt es einen anderen Bereich, in dem genau diese Stärke gefragt ist: im Umgang mit Niederlagen.
Eine Niederlage zu erleiden, ein Ziel nicht zu erreichen – das ist erst mal für keinen von uns angenehm. Gestehen wir uns die Niederlage ein, so ist es auch ganz normal, vorübergehend enttäuscht, traurig, verärgert, schuldig, ängstlich oder verunsichert zu sein. Nur wenige schaffen es, einer Niederlage sofort etwas Positives abzugewinnen oder nur ein wenig überrascht davon zu sein.
Entscheidend ist dann, ob wir aus diesem Zustand wieder herausgelangen und wie wir mit unserer Niederlage umgehen. Es ist weder sinnvoll, so zu tun, als ob es überhaupt keine Niederlage gegeben hätte, noch so zu tun, als ob die Niederlage das Ende der Welt wäre und wir nie mehr eine Chance bekämen.
Neugierig, wie Sie das Beste aus einem Misserfolg machen?
Der Psychologe Rolf Merkle hat für Sie 20 Strategien zum Thema Niederlagen in Erfolge verwandeln zusammengestellt.
Schauen Sie einfach mal vorbei.
Ich wünsche Ihnen die Fähigkeit, sich weiterzuentwickeln und aus Fehlern zu lernen.
Ihre Miss Psycho
ein Kennzeichen der Trotzphase und dann später der Pubertät ist, dass wir uns durch ein Nein nicht von unserem Ziel abhalten lassen. Wir haben uns etwas in den Kopf gesetzt und wollen es, entgegen gutgemeinter Ratschläge von Erwachsenen, durchsetzen.
Während unsere Entschiedenheit und unser „Dickkopf“ uns hier manchmal ganz schön in die Irre führen, und wir nur, um der Rebellion und des Siegens willen, an unserem Ziel festhalten, gibt es einen anderen Bereich, in dem genau diese Stärke gefragt ist: im Umgang mit Niederlagen.
Eine Niederlage zu erleiden, ein Ziel nicht zu erreichen – das ist erst mal für keinen von uns angenehm. Gestehen wir uns die Niederlage ein, so ist es auch ganz normal, vorübergehend enttäuscht, traurig, verärgert, schuldig, ängstlich oder verunsichert zu sein. Nur wenige schaffen es, einer Niederlage sofort etwas Positives abzugewinnen oder nur ein wenig überrascht davon zu sein.
Entscheidend ist dann, ob wir aus diesem Zustand wieder herausgelangen und wie wir mit unserer Niederlage umgehen. Es ist weder sinnvoll, so zu tun, als ob es überhaupt keine Niederlage gegeben hätte, noch so zu tun, als ob die Niederlage das Ende der Welt wäre und wir nie mehr eine Chance bekämen.
Neugierig, wie Sie das Beste aus einem Misserfolg machen?
Der Psychologe Rolf Merkle hat für Sie 20 Strategien zum Thema Niederlagen in Erfolge verwandeln zusammengestellt.
Schauen Sie einfach mal vorbei.
Ich wünsche Ihnen die Fähigkeit, sich weiterzuentwickeln und aus Fehlern zu lernen.
Ihre Miss Psycho
Montag, 13. Februar 2012
Mir ist im Augenblick alles zu viel
Hallo zusammen,
kennen Sie auch solche Momente, an denen Sie denken, alle Schwierigkeiten haben sich bei Ihnen zum Treffen verabredet? Momente, an denen Sie denken „Ich spiele nicht mehr mit! Macht doch grad alles alleine!“ und am liebsten alles hinschmeißen würden?
Mir kommt in solchen Momenten immer der Begriff „Gesetz der Serie“ in den Sinn – es ist, als ob ein Problem das nächste nach sich zieht. Gott sei Dank ist irgendwann dieser gesamte Spuk auch wieder vorbei und wir gelangen wieder in ruhigere Gewässer.
Ich möchte an dieser Stelle also nicht auf Burnout eingehen – den Begriff, der im Augenblick in aller Munde ist. Man spricht von Burnout, wenn man in dem Zustand chronischer Erschöpfung ist. Es geht mir um die Zeiten im Alltag, an denen einfach sehr viel auf uns einströmt, was uns belastet und überfordert.
In dem Augenblick, in dem wir uns überfordert fühlen, kann es passieren, dass wir quasi völlig „kopflos“ reagieren. Wir können nicht mehr klar denken, rasten vielleicht aus oder fallen in uns zusammen. Vielleicht beginnen wir auch zu weinen oder bekommen eine Panikattacke. Körper und Seele sagen uns, dass im Augenblick alles zu viel für uns ist.
In solchen Situationen tut es gut, einen guten Freund zur Seite zu haben, der uns beruhigt und wieder auf den sicheren Boden zurückholt. Doch nicht immer ist ein Freund zur Stelle. Deshalb macht es Sinn, wenn wir uns ein Notfallprogramm zurechtlegen bzw. zumindest wissen, an welchem Ort wir es in einem solchen Moment finden können.
Ich habe für Sie einmal zusammengetragen, welche Erste Hilfe Strategien dann greifen können, wenn Sie sich überfordert fühlen.
Am besten ist es aber, wenn Sie diese Liste noch mit den Strategien ergänzen, die sich bisher in Ihrem Leben als besonders hilfreich herausgestellt haben.
Ich wünsche Ihnen immer ausreichend Kraft, die auf Sie zukommenden Aufgaben gut zu bewältigen.
Ihre Miss Psycho
kennen Sie auch solche Momente, an denen Sie denken, alle Schwierigkeiten haben sich bei Ihnen zum Treffen verabredet? Momente, an denen Sie denken „Ich spiele nicht mehr mit! Macht doch grad alles alleine!“ und am liebsten alles hinschmeißen würden?
Mir kommt in solchen Momenten immer der Begriff „Gesetz der Serie“ in den Sinn – es ist, als ob ein Problem das nächste nach sich zieht. Gott sei Dank ist irgendwann dieser gesamte Spuk auch wieder vorbei und wir gelangen wieder in ruhigere Gewässer.
Ich möchte an dieser Stelle also nicht auf Burnout eingehen – den Begriff, der im Augenblick in aller Munde ist. Man spricht von Burnout, wenn man in dem Zustand chronischer Erschöpfung ist. Es geht mir um die Zeiten im Alltag, an denen einfach sehr viel auf uns einströmt, was uns belastet und überfordert.
In dem Augenblick, in dem wir uns überfordert fühlen, kann es passieren, dass wir quasi völlig „kopflos“ reagieren. Wir können nicht mehr klar denken, rasten vielleicht aus oder fallen in uns zusammen. Vielleicht beginnen wir auch zu weinen oder bekommen eine Panikattacke. Körper und Seele sagen uns, dass im Augenblick alles zu viel für uns ist.
In solchen Situationen tut es gut, einen guten Freund zur Seite zu haben, der uns beruhigt und wieder auf den sicheren Boden zurückholt. Doch nicht immer ist ein Freund zur Stelle. Deshalb macht es Sinn, wenn wir uns ein Notfallprogramm zurechtlegen bzw. zumindest wissen, an welchem Ort wir es in einem solchen Moment finden können.
Ich habe für Sie einmal zusammengetragen, welche Erste Hilfe Strategien dann greifen können, wenn Sie sich überfordert fühlen.
Am besten ist es aber, wenn Sie diese Liste noch mit den Strategien ergänzen, die sich bisher in Ihrem Leben als besonders hilfreich herausgestellt haben.
Ich wünsche Ihnen immer ausreichend Kraft, die auf Sie zukommenden Aufgaben gut zu bewältigen.
Ihre Miss Psycho
Montag, 6. Februar 2012
Ich schaffe es nur schwer, Nein zu sagen
Hallo zusammen,
„Nein“, dieses harmlose, kleine Wörtchen mit vier Buchstaben einfach nur als Wort auszusprechen, das fällt uns leicht. Ganz anders sieht es aus, wenn wir es gegenüber einem anderen Menschen äußern wollen oder müssen. Dann kommt es vielen von uns nur schwer über die Lippen.
Während wir in unserer Kindheit eine Zeit durchlaufen, in der es uns unbändigen Spaß macht, unsere Eltern mit unserem Nein zu allem und jedem zur Weißglut zu bringen, verbinden wir als Erwachsene oftmals damit quasi eine unsichtbare Barriere, die wir nicht zu überspringen wagen.
Was macht es uns aber so schwer, ein Nein zu formulieren? Wie entsteht diese innere Sperre?
Wir selbst errichten diese Sperre. Wir verknüpfen mit dem Wörtchen Nein eine Gefahr für uns. Im Laufe unseres Lebens, insbesondere in der Kindheit haben wir Erfahrungen damit gesammelt, wie andere Menschen auf unser Nein reagieren. Gewöhnlich gefällt unser Nein anderen Menschen nicht. Unser Nein bedeutet für sie eine Art Abfuhr. Ihre Bedürfnisse und Erwartungen werden in diesem Moment nicht erfüllt. Es geht darum, wer Macht hat und die Regeln setzt. Und so ist es gut nachvollziehbar, dass sie auf unser Nein mit Ärger oder Enttäuschung reagieren, ja, sich vielleicht sogar ganz von uns zurückziehen. Diese negative Reaktion bedeutet für uns aber Gefahr. Schließlich wollen wir nicht getadelt, angeschrien, abgelehnt oder ausgeschlossen werden. Wir wollen auch nicht, dass andere sich durch unser Nein verletzt und enttäuscht fühlen. Deshalb entscheiden wir uns oftmals für den Weg, um des lieben Frieden willens auf unser Nein zu verzichten und sozusagen „gute Miene zum bösen Spiel“ zu machen.
Nun ist es für unser Zusammenleben mit anderen sicher sinnvoll, abzuwägen, ob wir darum kämpfen sollen, unsere Forderungen durchzusetzen, oder lieber die Bedürfnisse der anderen erfüllen oder einen Kompromiss anstreben. Doch generell ist es wichtig für uns, auch Nein sagen und z.B. unberechtigte oder übertriebene Forderungen ablehnen zu können. Deshalb lohnt es sich für uns, uns diese Fertigkeit anzueignen.
Mehr darüber, welche Einstellungen Sie daran hindern, Nein zu sagen, und wie Sie leichter Nein sagen können, finden Sie in dem Artikel von Rolf Merkle Selbstbewusst Nein sagen lernen und in seinem Ratgeber Lass dir nicht alles gefallen.
Wollen Sie sich lieber etwas über die Angst vor dem Neinsagen und deren Hintergründe erzählen lassen, können Sie einmal in das Video zur Angst vor dem Neinsagen hineinschauen.
Ich wünsche Ihnen, dass Ihnen das Wörtchen Nein leicht über die Lippen kommt, wann immer Sie sich dafür entscheiden.
Ihre Miss Psycho
„Nein“, dieses harmlose, kleine Wörtchen mit vier Buchstaben einfach nur als Wort auszusprechen, das fällt uns leicht. Ganz anders sieht es aus, wenn wir es gegenüber einem anderen Menschen äußern wollen oder müssen. Dann kommt es vielen von uns nur schwer über die Lippen.
Während wir in unserer Kindheit eine Zeit durchlaufen, in der es uns unbändigen Spaß macht, unsere Eltern mit unserem Nein zu allem und jedem zur Weißglut zu bringen, verbinden wir als Erwachsene oftmals damit quasi eine unsichtbare Barriere, die wir nicht zu überspringen wagen.
Was macht es uns aber so schwer, ein Nein zu formulieren? Wie entsteht diese innere Sperre?
Wir selbst errichten diese Sperre. Wir verknüpfen mit dem Wörtchen Nein eine Gefahr für uns. Im Laufe unseres Lebens, insbesondere in der Kindheit haben wir Erfahrungen damit gesammelt, wie andere Menschen auf unser Nein reagieren. Gewöhnlich gefällt unser Nein anderen Menschen nicht. Unser Nein bedeutet für sie eine Art Abfuhr. Ihre Bedürfnisse und Erwartungen werden in diesem Moment nicht erfüllt. Es geht darum, wer Macht hat und die Regeln setzt. Und so ist es gut nachvollziehbar, dass sie auf unser Nein mit Ärger oder Enttäuschung reagieren, ja, sich vielleicht sogar ganz von uns zurückziehen. Diese negative Reaktion bedeutet für uns aber Gefahr. Schließlich wollen wir nicht getadelt, angeschrien, abgelehnt oder ausgeschlossen werden. Wir wollen auch nicht, dass andere sich durch unser Nein verletzt und enttäuscht fühlen. Deshalb entscheiden wir uns oftmals für den Weg, um des lieben Frieden willens auf unser Nein zu verzichten und sozusagen „gute Miene zum bösen Spiel“ zu machen.
Nun ist es für unser Zusammenleben mit anderen sicher sinnvoll, abzuwägen, ob wir darum kämpfen sollen, unsere Forderungen durchzusetzen, oder lieber die Bedürfnisse der anderen erfüllen oder einen Kompromiss anstreben. Doch generell ist es wichtig für uns, auch Nein sagen und z.B. unberechtigte oder übertriebene Forderungen ablehnen zu können. Deshalb lohnt es sich für uns, uns diese Fertigkeit anzueignen.
Mehr darüber, welche Einstellungen Sie daran hindern, Nein zu sagen, und wie Sie leichter Nein sagen können, finden Sie in dem Artikel von Rolf Merkle Selbstbewusst Nein sagen lernen und in seinem Ratgeber Lass dir nicht alles gefallen.
Wollen Sie sich lieber etwas über die Angst vor dem Neinsagen und deren Hintergründe erzählen lassen, können Sie einmal in das Video zur Angst vor dem Neinsagen hineinschauen.
Ich wünsche Ihnen, dass Ihnen das Wörtchen Nein leicht über die Lippen kommt, wann immer Sie sich dafür entscheiden.
Ihre Miss Psycho
Montag, 23. Januar 2012
Wie soll ich nur einen neuen Partner finden?
Hallo zusammen,
wenn wir in der Pubertät unsere ersten Kontakte zum anderen Geschlecht knüpfen, dann fühlen sich die meisten von uns ziemlich unsicher und verloren. Werden wir beim anderen ankommen? Was, wenn wir uns dumm verhalten? Wie küsst man am besten? Was muss ich beim Sex machen? – solche Fragen quälen uns. Langsam entwickeln wir dann gewöhnlich Routine und wissen, was wir tun müssen, um beim anderen Geschlecht anzukommen. Leben wir erst einmal in einer festen Partnerschaft, verlieren wir diese Fertigkeiten wieder.
Geht unsere feste Partnerschaft in die Brüche, werden wir wieder von unserer Vergangenheit eingeholt. Wollen wir einen neuen Partner finden, müssen wir uns erneut auf „unsicheres Eis“ begeben. Etwas komplizierter als in unserer Pubertät wird es noch dadurch, dass wir nun auch noch einen Rucksack angefüllt mit negativen Erfahrungen mit unserem Ex-Partner mitschleppen. So reagieren wir z.B. allergisch auf bestimmte Sätze oder sind besonders misstrauisch bei bestimmten Verhaltensweisen, die wir von unserem Ex-Partner kennen. Unser Ex-Partner dient uns als Schablone, anhand der wir alle neuen „Kandidaten“ beurteilen. Vielleicht setzen wir uns auch unter Druck, schnellstmöglich wieder einen Partner zu finden, oder hoffen, unseren Ex-Partner zurückzugewinnen, indem wir ihm unseren neuen Partner präsentieren.
Es gibt also viele Fußangeln, in die wir hineintreten können, wenn wir nach einer Trennung auf Partnersuche gehen. In meinem Artikel Nach Trennung wieder auf Partnersuche gehen habe ich mögliche Fallen und hilfreiche Strategien für die Partnersuche zusammengestellt.
Ich wünsche Ihnen, dass Sie, sofern Sie auf Partnersuche sind, bald einen Menschen finden, dem Sie vertrauen und den Sie lieben können.
Ihre Miss Psycho
wenn wir in der Pubertät unsere ersten Kontakte zum anderen Geschlecht knüpfen, dann fühlen sich die meisten von uns ziemlich unsicher und verloren. Werden wir beim anderen ankommen? Was, wenn wir uns dumm verhalten? Wie küsst man am besten? Was muss ich beim Sex machen? – solche Fragen quälen uns. Langsam entwickeln wir dann gewöhnlich Routine und wissen, was wir tun müssen, um beim anderen Geschlecht anzukommen. Leben wir erst einmal in einer festen Partnerschaft, verlieren wir diese Fertigkeiten wieder.
Geht unsere feste Partnerschaft in die Brüche, werden wir wieder von unserer Vergangenheit eingeholt. Wollen wir einen neuen Partner finden, müssen wir uns erneut auf „unsicheres Eis“ begeben. Etwas komplizierter als in unserer Pubertät wird es noch dadurch, dass wir nun auch noch einen Rucksack angefüllt mit negativen Erfahrungen mit unserem Ex-Partner mitschleppen. So reagieren wir z.B. allergisch auf bestimmte Sätze oder sind besonders misstrauisch bei bestimmten Verhaltensweisen, die wir von unserem Ex-Partner kennen. Unser Ex-Partner dient uns als Schablone, anhand der wir alle neuen „Kandidaten“ beurteilen. Vielleicht setzen wir uns auch unter Druck, schnellstmöglich wieder einen Partner zu finden, oder hoffen, unseren Ex-Partner zurückzugewinnen, indem wir ihm unseren neuen Partner präsentieren.
Es gibt also viele Fußangeln, in die wir hineintreten können, wenn wir nach einer Trennung auf Partnersuche gehen. In meinem Artikel Nach Trennung wieder auf Partnersuche gehen habe ich mögliche Fallen und hilfreiche Strategien für die Partnersuche zusammengestellt.
Ich wünsche Ihnen, dass Sie, sofern Sie auf Partnersuche sind, bald einen Menschen finden, dem Sie vertrauen und den Sie lieben können.
Ihre Miss Psycho
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